
Das Buch schildert eine emotionale und sehr bewegende Geschichte im paranormalen Setting mit einer alternativen Sicht auf Todesengel. Welche Sachen mir daran gefallen haben, erzähle ich dir im Text.
Fakten zum eBook:
Titel: Between Good and Evil – Der Weg des Mentors
Autorin: Vanessa M. J. Dicke
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 1. August 2026
Seitenanzahl: 260 Seiten
ASIN: B0H7B4F4H1
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/Between-Good-Evil-Mentors-Todesengel-ebook/dp/B0H7B4F4H1/, Datum: 1. August 2026)
Als Sam nach seinem Suizid aufwacht, kann er sich an nichts erinnern außer an seinen Namen. Von nun an ist er dazu bestimmt, sein Dasein als Todesengel zu fristen und Menschen ins Jenseits zu begleiten. Zwischen den Schatten der Vergangenheit, die nach und nach zu ihm zurückkehren, verändert ein Auftrag alles … In einem kleinen Mädchen und einer jungen Frau findet er ein Zuhause. Aber um seinem Schicksal als Todesengel zu entkommen und mit Rosie und Emma eine Zukunft zu haben, gibt es für Sam nur eine Chance. Mithilfe seiner taffen Mentorin stellt er sich schweren Prüfungen, aber kann er sein Ziel erreichen?
Eine Geschichte über das Licht der Liebe und der Freundschaft, welches das Dunkel der Vergangenheit erleuchtet.
| Rezensionsexemplar via Autorin |
Cover und Ausstattung:
Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen. Es zeigt in der Mitte den Hauptprotagonisten und Todesengel Sam. Rundherum befinden sich neben den Titelangaben verschiedene Motive, wie eine Rose, Rosenblätter, fliegende Laternen, Blitze und schwarze Federn. Die Farben wurden dunkel gehalten, es dominieren Schwarz, Rot und dunkle Blau- sowie Grüntöne. Obwohl damit recht viel auf dem Cover zu finden ist, wirkt es nicht überladen. Vielmehr wurde ein gutes Mittelmaß gefunden. Erst bei genauerer Betrachtung oder mehrmaligem Hinsehen bemerkt man so manches Detail. Mir gefällt es, da die Gestaltung stimmig ist und sie meinen Blick angezogen hat.
Meine Meinung zum Inhalt:
Ich hatte zufällig einen Aufruf der Autorin Vanessa M. J. Dicke auf Instagram gesehen und wurde auf ihr Buch aufmerksam. Die Thematik mit Todesengel hatte mich angesprochen, weil es wenig gute Bücher damit gibt. Es störte mich nicht, dass es sich hierbei um ein Prequel handelt. Es kann ohne Vorkenntnisse von »Between Love and Death« gelesen werden. Rasch stellte ich fest, dass die Autorin einen angenehmen und lockeren Schreibstil hat. Sie beschrieb ihre Geschichte direkt und unverblümt. Gleichwohl konnte ich mir die Welt der Todesengel gut vorstellen.
Die Geschichte begann mit Sam, der als Todesengel erwacht war. Er konnte sich nicht erinnern, was mit ihm passiert ist und wie er hierher kam. Die bittere Wahrheit: durch Suizid. Menschen mit psychischen Problemen oder instabiler Psyche sollten deshalb vorsichtig mit diesem Buch sein. Die Szenen sind oft emotional, heftig und aufwühlend. Sam wurde durch Erinnerungen nach und nach mit seinem Leben konfrontiert. Das veränderte den jungen Mann ein weiteres Mal, denn er musste sich damit auseinandersetzen.
Parallel musste er seinen Aufgaben als Todesengel nachkommen. Auch damit waren gefühlvolle Szenen verbunden, die es in sich hatten. Während dem Verlauf gab es ein paar Ungereimtheiten, die bis zum Schluss nicht aufgeklärt wurden. Zudem verstand ich das Handeln einer Person nicht. Dennoch hatte ich ein spannendes Leseerlebnis und verfolgte das Geschehen mit Interesse. Gleichzeitig fragte ich mich, wie und warum dieses harte System entstanden ist. Immerhin konnte Sam ein paar Fragen klären.
Die Geschehnisse rund um Rosie und Emma waren bewegend und intensiv. Die Gefühle kamen etwas abrupt auf, doch hat das gut ins Setting gepasst. Kurz vor Schluss kam es zu einer heftigen Wendung, die Sam einiges abverlangte, trotzdem musste er weitermachen. Den Epilog fand ich gelungen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich die zweite Person mag. Sie wirkte nicht gerade sympathisch auf mich. Gleichzeitig deutete das Ende an, wie es in »Between Love and Death« weitergehen wird.
Fazit:
Das Prequel enthält eine bewegende Geschichte mit vielen gefühlvollen und aufwühlenden Szenen. Der Protagonist Sam musste nicht nur mit seinem Dasein als Todesengel fertig werden, sondern sich auch mit seinem vergangenen Leben auseinandersetzen. Das Thema Suzid und psychische Belastungen spielten dabei eine große Rolle. Ich mochte das Setting, welches die Autorin Vanessa M. J. Dicke aufgebaut hatte. Die Grundidee wurde mit Hintergedanken aufgebaut. Kleinere Ungereimtheiten fielen mir auf, dennoch fand ich das Geschehen fesselnd. Das Ende führte zu einer heftigen Wendung, der Epilog schloss das Ganze solide ab.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!