
Das Kinderbuch hat mich herrlich gut unterhalten und enthält nebenbei einen lehrreichen Funken, der sich entzündete. Erfahre unten im Text was ich damit meine.
Fakten zum Hardcover:
Titel: Die gute Fee mit der schlechten Laune – Der Wunschperlen-Auftrag
Autorin: Emma Flint
Illustratorin: Pernille Ørum
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsdatum: 3. Juli 2026
Seitenanzahl: 152 Seiten
ISBN: 978-3-401-60828-0
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.arena-verlag.de/artikel/die-gute-fee-mit-der-schlechten-laune-1-der-wunschperlen-auftrag-978-3-401-60828-0?v=39811, Datum: 04. Juli 2026)
Brave Feen waren gestern – jetzt kommt Molli!
Gute Feen sind die allerfröhlichsten Wesen. Sie essen Zuckerwatte zum Frühstück, streuen Glitzer und verbreiten mit ihrem ansteckenden Glockenlachen überall nichts als Freude. Das ist für alle guten Feen die einfachste Sache der Welt. Bis auf eine: Molli. Ihr Lachen klingt nicht wie ein Glöckchen, sondern wie eine rostige Fahrradklingel. Statt Zuckerwatte würde sie lieber Zwiebelsuppe essen, und sich immer brav an ALLE Feenregeln halten, findet sie schnarchlangweilig! Und von Langeweile bekommt Molli schlechte Laune. Gegen die hilft nur ein kleines Abenteuer, am besten ein Ausflug in die Menschenwelt! Damit Molli dabei keinen Unsinn anstellt, bekommt sie einen Aufpasser: Wandelwicht Pepito in Gestalt eines Königspudels. Der ist supereingebildet und weiß alles besser. Doch auch er kann nicht verhindern, dass die beiden von einem Schlamassel ins Nächste schlittern …
| Rezensionsexemplar via Netgalley |
Cover und Innenausstattung:
Das Cover ist ein bunter Mix aus vielen Motiven und starken Farben. Die Fee in der Mitte soll vermutlich Molli sein, sie spielt in der Geschichte die Hauptrolle. Auch der Pudel ist eine Figur aus der Geschichte. Rundherum sind schöne kleine Motive zu sehen, welche zur Geschichte passen. Den Farbschnitt kenne kenne ich leider nur von Bildern, da ich eine PDF-Version des Buches erhalten habe.
Im Inneren befinden sich auf jeder Seite liebevolle Deko-Elemente wie z.B. Wolken, Sterne, kleine Illustrationen wie Gegenstände aus der Geschichte und weiteres. Parallel dazu sind manche Worte in Farbe geschrieben, fett formatiert und/oder kursiv gestellt. Dadurch ist die Gestaltung nicht eintönig, denn sie unterstreicht das Geschriebene. In Summe entstand dadurch ein guter und kindgerechter Stil.
Meine Meinung zum Inhalt:
Nachdem mich der ungewöhntliche Reihentitel auf das Buch aufmerksam gemacht hat, konnte der Klappentext meine Neugier wecken. So tauchte ich anhand einer PDF-Version in die Geschichte rund um die junge Fee ein, die offenbar immer schlechte Laune hatte. Emma Flint erzählte sie mit direkten und klaren Worten. Die Formulierungen sind bildhaft und gleichzeitig kindgerecht.
Molli war noch eine Fee in Ausbildung, die brav zur Schule ging und sich auf ihren ersten Einsatz in der Menschenwelt freute. Nach und nach lernte ich sie besser kennen und stellte fest, dass ihr Verhalten nicht an einer schlechten Laune lag. Sie war ohnezweifel anders als die anderen Feen, doch war das in meinen Augen nichts verwerfliches. Das Geschehen schritt schnell voran und zeigte, dass Molli ein rebellisches Herz hatte – im positiven Sinne. Trotz ihrem „Andersein“ war sie eine herzensgute und aufrichtige Fee.
Während dem Verlauf traf ich auf weitere Feen und auf Wandelwichte, letztere hatten eine wichtige Rolle inne. Die Handlung in der Menschenwelt war sowohl für Molli als auch für den Wandelwicht Pepito lehrreich. Mir gefiel der Verlauf und alles, was damit zu tun hatte. Aus Spoilergründen kann ich leider nicht näher darauf eingehen. Sei dir gewiss, dass es einige Momente zum Schmunzeln und Lachen geben wird.
In den letzten Kapiteln fieberte ich besonders mit und war gespannt, wie die Geschehnisse ausgehen würden. Zu meiner Freude geschah das, was ich erwartet hatte. Dennoch gelang es den letzten Seiten mich zu überraschen, weshalb ich mich frage was wohl in Band 2 passieren wird.
Mein Fazit:
Der Auftaktband zur Reihe um die junge Fee Molli und ihr erstes Abenteuer in der Menschenwelt war spannend und ereignisreich. Molli war anders als die Feen um sich herum, doch war das nicht schlimm. Sie lernte während dem Verlauf dazu und erkannte etwas Wichtiges. Ich hatte beim Lesen viel Spaß und war begeistert von der liebevollen und lebendigen Gestaltung der Buchseiten. Hier hat man sich große Mühe gemacht den Text zu illustrieren. Gleichzeitig ist die Geschichte selbst mit einer guten Portion Humor und tollen Ideen gespickt. Auf den letzten Seiten gelang es der Autorin mich noch zu überraschen.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Die PDF-Version wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!