
Der 6. Band war zunächst ruhiger, mit der Zeit nahm die Spannung zu und das Mitfiebern begann. Wie ich das Ganze erlebt habe, kannst du unten im Text herausfinden.
Fakten zum Buch:
Titel: Silver Lake
Autor: André Milewski
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 2. August 2026
Seitenanzahl: 314 Seiten
ASIN: B0GX2X4KKR
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/dp/B0GX2X4KKR, Datum: 24. August 2026)
Ein See. Ein Toter. Ein Fall für Heather Bishop.
Gemeinsam mit ihrer Familie verbringt Heather Bishop ein verlängertes Wochenende am idyllischen Silver Lake in New Hampshire. Kein Dienst, keine Ermittlungen, keine Gefahr – nur Natur, Ruhe und Zeit füreinander. Doch das endet abrupt, als im See die Leiche eines Mannes gefunden wird. Schon bald wird der Silver Lake zum Schlachtfeld, denn der Tote trug etwas bei sich, das skrupellose Gangster um jeden Preis zurückhaben wollen. Nur mit einer haben sie dabei nicht gerechnet: Heather Bishop.
Alle Heather-Bishop-Thriller sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden!
| Rezensionsexemplar via Autor |
Cover und Ausstattung:
Die Gestaltung des sechsten Bandes ist anders als bei den bisherigen Fünf. Die Titelschrift mit der kleinen Silhouette einer Frau und der Autorenname blieben in derselben Schriftart, bekamen jedoch eine andere Farbe. Der größte Unterschied liegt im Motiv. Es ist farbig und erstreckt sich fast über das gesamte Cover. Zu sehen ist eine Person, die in einem kleinen Boot sitzt und auf einem See in der Morgen- oder Abenddämmerung angelt. Darüber sind Wolken, der Himmel samt einer stürzenden Person und links oben darüber ein Wasserflugzeug zu sehen.
Ich muss sagen, dass ich das Cover genial finde und es für mich das Beste der Reihe ist. Es hat eine starke Aussagekraft, gleichzeitig gefallen mir die Farben und die Kombination der Motive.
Meine Meinung zum Inhalt:
Die Handlung dieses Bandes spielt ungefähr 10 Monate nach den schrecklichen Erlebnissen auf den White Mountains. Gemeinsam mit Heather und ihrer Familie fuhr ich an den Silver Lake. Die Ruhe vor Ort täuschte, denn das Verbrechen war auf dem Weg dorthin. André Milewski gab den Protagonistinnen und Protagonisten tatsächlich etwas Zeit zur Erholung. Parallel dazu braute sich etwas Gefährliches zusammen.
Erzählt wurde die Geschichte über mehrere Handlungsstränge, wobei sich alle wiederholt kreuzten und verzweigten. Die Hauptfiguren waren wieder Heather und Lukas, ein gewisser Earl hatte seinen eigenen Strang. Auch aus der Sicht der Gegenseite gab es mehrere Erzählsichten. Ich bleibe bewusst vage, damit ich dich nicht spoilere. Zu meiner Freunde waren auch wieder Emilia und Tyler dabei.
Der Urlaub tat dem Familienleben der Familie Bishop ziemlich gut. Mir gefielen die zwischenmenschlichen Momente und Atempausen. Diesrd Mal war mehr Zeit dazu, sodass auf die Persönlichkeiten der Charaktere stärker eingegangen werden konnte. Parallel dazu braute sich etwas Gefährliches zusammen. Die Jagd nach dem Gegenstand löste gefährliche Gier und Wahnsinn aus, in die sie unweigerlich hineingezogen werden sollten.
Ich fand es gut, dass die Bishops dieses Mal nicht sofort Teil des finsteren Geschehens waren. Erst nach und nach hatten sie mehr damit zu tun. So stieg die Spannung langsamer an, dennoch fand ich die Geschichte spannungsvoll. Sie las sich rasch und mit der Zeit flog ich geradezu durch die Seiten. Tatsächlich fiel es mir schwer über die Handlung zu schreiben, ohne etwas zu verraten. Der Gegenstand und der Tote lösten eine Spirale der Gewalt aus. Kämpfe, Blut und Tod holten die Protagonistinnen und Protagonisten ein.
Gleichzeitig steigerte sich meine Wut über eine bestimmte Person durch deren Verhalten. Ich hoffte zu diesem Zeitpunkt, dass ihr das Handwerk gelegt werden würde. Nichts ahnend welchen Verlauf die Geschehnisse nehmen sollten. Im letzten Drittel fieberte ich aus vielerlei Gründen ununterbrochen mit.
Die letzten 15 % des Buches las ich dann fast in einem Stück. Bis zur letzten Seite las ich gebannt und mit höhster Aufmerksamkeit. Am Ende war ich froh über den Ausgang, wenn gleich ich nicht ganz verstand, wie sie ohne Konsequenzen herausgekommen waren. Der Epilog zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht, denn dort gab es nicht nur eine Auflösung, sondern auch ein Wiedersehen mit einer geliebten Person.
Fazit:
Der sechste Heather Bishop-Band war mit viel Spannung und guten zwischenmenschlichen Szenen gespickt. Die extreme Action samt Blut und Tod kam etwas später, erstmal nahm die Handlung einen scheinbar ruhigeren Verlauf, was täuschten und sich mit einer großen Heftigkeit ändern sollte. In der zweiten Hälfte fieberte ich am meisten mit, wollte ich doch unbedingt wissen, was sich dort verbarg. Viele gute Wendungen später kam das tödliche und actionreiche Finale. Der Epilog schloss das Buch stimmig ab und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Rezensionen zu weiteren Bänden:
Band 1: Die Totentafel
Band 2: Rückkehr
Band 3: Die Unerbittliche
Band 4: Jackson
Band 5: White Mountains
Band 6: Hier