
Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert und mein Leserinnenherz erobert. Warum das so war tue ich unten im Text kund.
Fakten zum Buch:
Titel: Kitsune – Die Magie der Fuchswandler
Autorin: Lena Knodt
Illustratorin: Alessandra Fusi
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 14. August 2026
Seitenanzahl: 252 Seiten
ISBN: 978-3-7512-0830-7
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.oetinger.de/buch/kitsune-1-die-magie-der-fuchswandler/9783751208307, Datum: 21. August 2026)
Akiko ist eine neugierige Jungfüchsin, die fasziniert ist von der Welt der Menschen. Als sie im Wald eine geheimnisvolle Maske findet und ihre Schnauze hineinsteckt, geschieht das Unglaubliche: Akiko verwandelt sich in eine Kitsune – eine Gestaltwandlerin halb Mensch, halb Fuchs! Sie erfährt, dass die Kitsune eine geheime Organisation bilden, die die Menschen vor den Yokai beschützt – Geistern aus der Unterwelt. Und diese Geister sind gefährlich…
Ein magisches Abenteuer in den Wäldern Japans. Mit wunderschönen Illustrationen.
| Rezensionsexemplar über eine Leserunde auf Lovelybooks |
Cover und Ausstattung:
Als ich das Cover bei der Autorin auf Instagram sah, verliebte ich mich sofort. Das Bild der jungen Kitsune trägt eine starke Lebendigkeit mit sich. Gleichzeitig ist es mit vielen wunderschönen Details versehen. Bei jedem Betrachten kann man sehen, mit wie viel Liebe die gesamte Illustration gezeichnet wurde. Illustratorin Alessandra Fusi hat enorme Zeichenfähigkeiten und verbildlichte die Figuren zauberhaft!
Auch im Inneren ist in jedem Kapitel eine Illustration zu finden. Sie passen zu den jeweiligen Szenen und sind ebenso detailreich gehalten. Trotz schwarz-weiß gelang es der Illustratorin auch hier die Motive zum Leben zu erwecken und ihnen eine starke Aussagekraft zu geben. Meine Lieblingszeichnungen befinden sich auf den Seiten 45, 153, 199 und auf der ungezählten 253. Über den Kapitelüberschriften ist stets dieselbe Fuchsmaske zu sehen. Neben diesen sind Schriftzeichen (Kanji) zu entdecken, welche „Kapitel 1“ usw. bedeuten. Damit wurde ein weiteres schönes Detail hinzugefügt. Vorsatz- und Nachsatzblatt zeigen eine Landschaft mitsamt Häusern und Schreinen.
Meine Meinung zum Inhalt:
Der erste Band der Reihe begann direkt und mitten in einer Szene. Ich fühlte mich schon nach wenigen Seiten in der Geschichte wohl und empfand den Schreibstil der Autorin als bildhaft, wortgewandt und klar. Sie schuf mit wenigen Worten Bilder in meinen Gedanken und zog mich tief in ihre Welt hinein.
Mir gefiel es, dass ich ohne Umschweife auf die junge Füchsin Akiko gemeinsam mit ihrer Schwester Suka traf. So konnte ich sofort ins Geschehen eintauchen und die Protagonistinnen kennenlernen. Die Geschichte wurde komplett aus der Sicht von Akiko erzählt. Diese war noch recht jung und von zarter, sowie kleiner Statur. Deshalb wurde sie stets behütet, obwohl sie Abenteuer liebt und von der Menschenwelt fasziniert ist. Dementsprechend handelte sich sie immer mal wieder Ärger ein.
Die Lesezeit verging wie im Flug. Nach und nach lernte ich mehr Figuren kennen. Manche von ihnen hatten größere Rollen, andere kleinere. Dennoch bekam ich einen guten Eindruck wie Akikos Fuchsclan lebte und wie die Autorin die japanische Mythologie in ihre Geschichte eingebaut hat. Yokai und Kitsune wurden beschrieben und erklärt. Akikos aufgeweckte Art sorgte dafür, dass sie schnell akzeptierte und ihrer Neugier freien Lauf gab. Ich liebte es die Welt mit ihren Augen zu bestaunen und ihre Erlebnisse bei den Menschen zu verfolgen.
Die junge Füchsin brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Die Sache mit der geheimnisvollen Maske sorgte für viele aufregende und richtige spannende Wendungen. Ich sog jegliche Information regelrecht auf und bekam nicht genug davon. Ich konnte gar nicht anders als den Protagonisten Naoki in mein Herz zu schließen. Seine Loyalität und seine Art mochte ich sehr. Auch andere Figuren mochte ich sehr, wobei ich bewusst auf deren Vorstellung verzichte.
Die nahm Handlung einen aufregenden Verlauf. Eine Vermutung bestätigte sich und doch gelang es der Autorin mich zu überraschen. Ich war erstaunt, was sie sich alles ausgedacht und wie stimmig sie alles miteinander verwoben hatte. Es war für mich als würde es diese Welt, die magische Seite davon, wirklich geben. Es fallt mir schwer auf den weiteren Inhalt einzugehen ohne zu spoilern, deshalb lasse ich es lieber und erzähle weiter von meinem Leseempfinden.
Die weiteren Kapitel waren höchst interessant und sorgtem weiterhin für Mitfiebern. Akiko wuchs in meinen Augen über sich hinaus. Ihre Sicht auf die Dinge sollte die Welt der Kitsune verändern – zum Guten hoffentlich! Ich konnte den Zwiespalt gut nachvollziehen. Wir beide hatten wohl nicht mit einer bestimmten Wendung gerechnet, sie sollte schließlich den finalen Showdown einläuten. Meine Augen klebten an den Zeilen und ich fieberte bis zur letzten Seite mit.
Überhaupt brachte das Lesen des Buches viele Emotionen mit sich. Lachen, Schmunzeln, Hoffen, Bangen und vieles mehr. Ich kann es kaum erwarten, dass der nächste Band erscheint! Am liebsten würde ich mich sofort wieder an Akikos und die Seite ihrer Freunde begeben.
Fazit:
Der Auftaktband war mit wundervollen Szenen, einer Protagonistin, die dazulernte und enorm vielen Spannungsmomenten gespickt. Das Lesen brachte viel Spaß, Mitfiebermomente und ein starkes Maß an Emotionen mit sich. Der Schreibstil der Autorin Lena Knodt zog mich tief in die Geschichte hinein. Gleichzeitig konnte ich mir das Setting mit der japanischen Mythologie sehr gut vorstellen. Die Geschehnisse packten mich und ließen mich bis zum Ende nicht mehr los. Mehrere starke Wendungen, eine davon besonderes überraschend, sorgten für noch mehr Spannung. Nach dem Finale war ich von Glück und Freude erfüllt. Die Illustrationen von Alessandra Fusi sind wunderschön, detailreich und verbildlichten die Geschichte sehr gelungen. Hoffentlich ist die Wartezeit auf Band 2 nicht ewig.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir über eine Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!