Rezension zu Dunkelheit – Die letzte Arche Band 4 von Joshua Tree

© Joshua Tree

Der Auftaktband der zweiten Trilogie hat es wahrlich in sich, da er sehr actionreich und voller tödlicher Gefahren ist. Im Text gebe ich die Details meiner Meinung wieder.

Fakten zum Buch:
Titel: Die letzte Arche 4
Autor: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 1. August 2026
Seitenanzahl: 317 Seiten
ASIN: B0GMVR1688

Inhaltsangabe:
Einhundert Jahre sind vergangen, seit die Erde auf mysteriöse Weise von den Sternen abgeschnitten wurde. Nach den dramatischen Ereignissen am Mount Bental kämpfen die Nachkommen einer neuen Erde, die sich noch immer von der Katastrophe erholt, um ihre Zukunft. Sie müssen in Erfahrung bringen, ob eine neue Gefahr von den Sternen droht, doch dafür gilt es, eine gefährliche Reise durch eine fremd gewordene Natur zu bestehen und Antworten zu finden, die nur ein Mann je gehabt zu haben scheint: Marcus Chen.

(Quelle: https://www.amazon.de/Die-letzte-Arche-Thriller-Dunkelheit-ebook/dp/B0GMVR1688/, Datum: 1. August 2026)
Vorabexemplar

Cover und Ausstattung:

Das Cover trifft den Vibes der Geschichte ziemlich gut. Wer das Buch gelesen hat, weiß was die dargestellte Szene zu bedeuten hat. Die Atmosphäre ist düster und das Motiv von Gefahren, sowie Dunkelheit durchzogen. Der Bereich mit der roten Farbe sticht natürlich am meisten hervor.

Meine Meinung zum Inhalt:

Den vierten Band der Reihe (und ersten Band der zweiten Trilogie) habe ich so schnell gelesen, wie schön länger kein Buch mehr. Weniger als 3 Tage hat es gedauert, bis ich die Geschichte verschlungen hatte, dabei verbrachte ich tatsächlich 5,42 Stunden im Buch. Durch die ICH-Perspektive samt Präsenz schuf Autor Joshua Tree eine gefühlsintensive Atmosphäre, die mich tief in das Geschehen hineinzog.

Mit seiner eindrücklichen Erzählweise gelang es mir rasch mich in den Hauptprotagonisten Horus hineinzufühlen, aus dessen Sicht die Geschehnisse beschrieben wurden. Mit der Zeit erhielten auch seine Freunde mehr Charakter, obwohl ich Cilla und Alexa recht ähnlich fand. Tobey und Milus konnte ich besser unterscheiden. Die starke Emotionalität, mit der Horus seine Handlungen durchführte, sorgte für ein intensives Lesefeeling.

Gleich am Anfang wurde klar in welchem dystopischen Setting Horus und die Überlebenden seiner Stadt lebten. Gesellschaftliche Strukturen, sowie die Lebensweise wurden offengelegt. Die Geschehnisse von vor 100 Jahren hatte ihre Spuren hinterlassen. Die Zivilisation schien zerstört, nur wenig war übrig und die Bewohner rangen der Umwelt mit Müh und Not so viel ab als möglich war. Horus war seine Heimat zu eng, die Regel zu streng. Er wollte mehr von der Welt sehen und herausfinden, wie es in ihr wirklich aussah. Schneller und heftiger als gedacht, sollte das Wirklichkeit werden.

Konkreter kann ich was die Geschichte betrifft nicht werden, ohne dich zu spoilern. Ich selbst muss gestehen, dass ich nicht mit der Heftigkeit gerechnet hatte, dessen Verlauf die Geschichte nahm. Ein Überlebenskampf begann der so extrem war, dass es Überstehen unmöglich schien. Die Ereignisse geschahen Schlag auf Schlag. Durchatmen war nicht möglich, weil sofort wieder etwas passierte. Ich fieberte mit und hatte große Angst um die Protagonistinnen und Protagonisten.

Tödliche Geschehnisse, gewaltvolle Taten, Blut und Tod waren Teil des Geschehens. Hinter jeder Ecke lauerten Gefahren, die es zu bewältigen galt. Mehr als einmal dachte ich, dass es nun vorbei wäre.

Bis zum Schluss habe ich mich gefragt, warum die Reaktionen auf etwas Bestimmtes so enorm ausgefallen waren. Es wurde darauf eingegangen, doch auch die Figuren fanden keine Antwort. Es gab einen starken und bösen Antagonisten, seine Kaltblütigkeit können wohl nur wenige toppen. Gleichzeitig war mir klar, dass sein Wissen umfangreicher war als er zugab. Während dem Lesen gab es ein paar kleinere Dinge, die sich mir nicht erschlossen. Ich hoffe sehr, dass sie sich im nächsten Band aufklären.

Einfluss auf mein Leseerlebnis hatten sie kaum. Trotzdem flog ich durch die Zeiten und wollte stellenweise nicht mehr aushören zu lesen. Die Protagonistinnen und Protagonisten mussten mehr herausfinden, anders ging es nicht. Dann kamen erste wichtige Hinweise, deren Zusammenhänge sich andeuten, jedoch erst im nächsten Band aufgelöst werden. Die letzten Kapitel waren aufschlussreicher und weiterhin emotional. Der Epilog wirkte konfus und seltsam und doch hat er etwas ich für sich. Ich freue mich auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es weitergeht.

Fazit:

Der vierte Band der Reihe war ein spannender und sehr blutiger Auftakt in die zweite Trilogie. Durch die ICH-Perspektive in Präsenz war ich hautnah am Geschehen beteiligt. Horus war ein Charakter der stets mit heftigen Gefühlen reagierte und nicht immer nachdachte. Die Geschichte selbst war ereignisreich, folgenschwer, tödlich und blutig. Teilweise waren die Erlebnisse von extremer Natur, nicht immer war klar ob und wer überlebt. In den letzten Kapiteln fieberte ich besonders stark mit. Ein paar Geheimnisse konnten aufgedeckt werden, noch mehr blieb offen. Die Fortsetzung wird mit Sicherheit für Antworten sorgen. Ich freue mich sehr darauf.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


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Band 2
Band 3
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Band 5 – erscheint am 15. September 2026
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