
Herzlich Willkommen zum ersten Beitrag im Rahmen der Mitmach-Aktion „Das Buchwelt-Allerlei“. Am 24. Juli 2026 habe ich euch im Beitrag »Neuerungen auf meiner Webseite | Eine neue Beitragsreihe mit Mitmach-Aktion startet« berichtet, dass ich mit einer neuen Beitragsreihe starte. Da ich dort alles erklärt habe, möchte ich direkt mit dem heutigen Thema beginnen.
Was muss eine Geschichte beinhalten damit sie dich fesselt?
Vier Elemente kann ich vorrangig aufzählen:
- ein Schreibstil, der Bilder in meinen Gedanken entstehen lässt
- ein ausgearbeitetes Worldbuilding
- glaubwürdige Protagonistinnen und Protagonisten
- eine Storyline, die mich für sich einnimmt
Da das allgemeine Worte sind, möchte ich näher darauf eingehen. Auf den Fotos im Beitrag seht ihr Beispiele von Büchern, die mich in den letzten Jahren ganz besonders gefesselt haben und zu meinen Lieblingen oder Jahreshighlights gehören.

Wie sieht denn nun ein Schreibstil aus, bei dem Bilder in meinen Gedanken entstehen? Er muss sich flüssig lesen und sollte keine abgehackten oder zu verschachtelten Sätze enthalten. Unerlässlich sind mir authentische und bildhafte Beschreibungen. Das kann mit vielen Worten sein, sowie auch wenigen. Zentral ist, dass sie aussagekräftig sind.
“ … muss „Hand und Fuß“ haben. „
Das ausgearbeitete Worldbuilding ist gerade bei Fantasy-Werken mit erfundeneren Welten (z.B. High Fantasy) von Bedeutung. Ausgedachtes wie Figuren, Wesen, Währung, Magie-System etc. muss „Hand und Fuß“ haben. Ich möchte mir die Sachen vorstellen können und nicht rätseln müssen wie etwas aussieht. Auch bei Urban Fantasy und Thrillern oder Krimis, die in der normalen Welt spielen, soll klar sein, wo ich mich bewege. Bei Ersterer müssen die Fantasy-Elemente gut mit einer realen Welt verwoben werden. Im Prinzip kann man das auf alle Genres die ich lese übertragen. Egal ob bei Science-Fiction, Steampunk, Dystopien usw.
“ Lieber weniger Figuren als zu viele. „

Glaubwürdige Protagonistinnen und Protagonisten haben ihre eigene Persönlichkeit, die sich weiterentwickelt oder sich zumindest vertieft. Ich mag es überhaupt nicht, wenn sie flach oder oberflächlich wirken. Lieber weniger Figuren als zu viele. So hat man die Möglichkeit deren Charaktere aufzubauen.
Das mit dem für sich einnehmen ist wohl das Schwierigste. Wir alle wissen, dass unser Lesegeschmack variiert. Meistens hat man einen Rahmen, der einem gefällt. Wie die Laune ist, kann Einfluss darauf haben, ob eine Geschichte einen packt oder nicht. Bei mir liegt der Fokus tatsächlich darauf, wie stark ich in die Geschichte hineingezogen werde. Schweifen meine Gedanken ab oder wurde ich so sehr in deren Bann gezogen, dass ich die Welt um mich herum nicht mehr wahrnehme während ich lese? Letzteres soll natürlich sein. Zudem liebe ich es, wenn mich eine Geschichte außerhalb des Lesens in meinen Gedanken beschäftigt.
“ Ich erwarte keinen Perfektionismus. „

Wichtig: Ich erwarte keinen Perfektionismus. Eine Geschichte muss nicht alles davon haben. Es kommt immer auf den Inhalt und die Art an, wie der Autor oder die Autorin mit ihrer Idee umgegangen sind. Nicht immer fesselt mich das Gleiche, deshalb lasse ich mich gerne auf neue Geschichten ein. Des Weiteren gibt es natürlich immer wieder andere bzw. wechselnde Aspekte, die mich zusätzlich fesseln können. Wie z.B. bewegende, emotionale Szenen, spannungsgeladene Abschnitte oder ein intensives Finale, sowie einiges mehr.
Wie sieht es bei dir aus? Was muss eine Geschichte beinhalten, damit sie dich fesselt? Schreib es mir gern in den Kommentaren oder poste dort einen Link zu deinem Beitrag.
Liebe Grüße
deine Viktoria
Ink Arcanum von Andreas Hagemann, Das Kalendermädchen von Sebastian Fitzek, Die magischen Buchhändler von London von Garth Nix

Das Thema für den 08. August 2026 lautet:
Führst du ein Lesetagebuch? Wenn ja, wie sieht es aus?



Ich finde es auch richtig schwer einzugrenzen. Ich lese ziemlich gemischt. Ich bin sogar eher gegen zuviel bildhafte Beschreibung. Ich hab ein schlechtes Vorstellungvermögen. Deswegen brauche ich auch nicht wirklich Beschreibung wie die Charaktere aussehen oder die Gegend…..in mir bildet sich oft ein ganz anderes Bild. Ich hab gerne Stile, die locker sind – so als würde mir der Autor direkt erzählen, ohne viel Geschwafel. Schön ist, wenn man recht schnell in Spannung kommt, aber es gibt auch soviel Bücher, bei denen man eigentlich erst während der Rezension merkt, dass es einem doch besser gefallen hat, als nach dem direkten zuschlagen. Nicht wirklich an was direktem fest zu machen
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