Rezension zu Die Legende von Frenchie Queen: Ein Kuss, dann eine Kugel, besser zwei von Stefan Barth

© Cover: Stefan Barth, Foto: Viktoria M. Keller

Das Buch ist enthält einen guten Western-Roman bei dem ich viel mitfiebern konnte. Was mir gefallen hat erläutere ich spoilerfrei unten im Text.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Legende von Frenchie Queen: Ein Kuss, dann eine Kugel, besser zwei
Autor: Stefan Barth
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2026
Seitenanzahl: 244 Seiten
ASIN: B0GHSTKP97

Inhaltsangabe:
Kämpfen. Lieben. Töten.
Keine ist wie Frenchie Queen.
Ein knallharter Western aus dem RONDOverse.

Dakota, September 1882. Frenchie Queen ist eine ungewöhnliche Frau. Verrückt, sagen die einen. Leidenschaftlich die anderen. Eiskalt und tödlich sagen alle. Als Frenchie in Deadwood ihren alten Freund Al Swearangen besucht, lässt der Ärger nicht lange auf sich warten. Die Suche nach Gold in den Black Hills, bei der das Lakota-Mädchen Chumani eine mysteriöse Rolle spielt, wird zu einer tödlichen Herausforderung. Leben heißt überleben, das hat Frenchie früh gelernt. Also tut sie, was sie am besten kann. Kämpfen. Lieben. Töten.

(Quelle: https://www.amazon.de/DIE-LEGENDE-VON-FRENCHIE-QUEEN-ebook/dp/B0GHSTKP97/, Datum: 26. Juni 2026)
Geliehen über Kindle Unlimited von Amazon

Meine Meinung zum Cover:

Auf dem Cover ist Frenchie Queen zu sehen, die Hauptprotagonistin des Buches. Der Hintergrund wurde gezielt unscharf gestaltet und das Bild ist in schwarz-weiß gehalten. Hervorstechen die Titelei, sowie Autorenname und ein blutiges Einschussloch in der linken unteren Ecke. In Summe ist es ein gutes Cover, wenngleich es mir zu blass ist.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nachdem ich die »Rondo«-Reihe des Autors gerne mag, musste ich natürlich auch Frenchie Queens Roman lesen, obwohl ich sie bei Rondo noch nicht getroffen habe. Da ich Stefan Barths Erzählstil kenne war mir klar, dass mich auch dieses Buch packen wird. Und so war es dann auch.

Spin Offs sind wundervoll, da durch sie Nebencharaktere im Mittelpunkt stehen, die man gerne mehr erleben möchte. Ich selbst bin ein großer Fan davon. Auch hier war ich gespannt, wenngleich ich bei der Hauptreihe noch nicht so weit bin. Frenchie tritt in Band 7 »Hölle auf Rädern« das erste Mal in Aktion.

Das erste Kapitel versprach mir eine spannende Geschichte, zeigte es doch das Frenchie mitten in etwas gefährlichem steckte. Zuerst gab es in Band 2 einen Zeitsprung zu „Fünf Tage vorher“. Erstmal lernte ich die junge Frau in einer nicht guten Verfassung kennen. Exzessiver Alkoholkonsum zusammen mit Sex machen dem Körper ziemlich zu schaffen, was Frenchie eigentlich wüsste.

Im weiteren Verlauf wurde schnell klar, dass sie eine starke und wilde Persönlichkeit hat. Sie war trinkfreudig, gewalttätig und absolut unberechenbar. Man konnte ihr schnell die Laune verderben und doch hatte sie ihr Herz irgendwie am rechten Fleck. Es war eine seltsame Mischung, ich fand sie trotz allem sympathisch .

Parallel dazu gab es den Handlungsstrang um das junge Lakota-Mädchen Chumani, das gegen ihren Willen helfen musste. Rasch erkannte ich, welch grausames Schicksal hinter ihr stand. Gleichzeitig verfluchte ich die Männer, die sie noch tiefer in die Spirale der Gewalt zogen, als sie sich ohnehin schon befand. Alsbald schon liefen die Handlung zusammen, da die Suche nach verstecktem Gold auch Frenchie anlockte. Obwohl das ja nicht ganz freiwillig war.

Die Geschichte wurde aus den wechselnden Sichten mehrerer Personen erzählt. Dadurch bekam ich ein gutes Gesamtbild der Geschehnisse. Jede Seite kam zu Wort, wodurch ich manchmal einen Wissenssprung hatte, die Spannung jedoch nicht kleiner wurde. Ich fieberte bis zur letzten Seite mit und war gespannt was Frenchie tun und wie sie handeln wird. Aufregende Wendungen machten das Geschehen noch besser.

Blut und Tod waren Teil des Ganzen. Schließlich gipfelten die rasch aufeinander folgenden Ereignisse in ein starkes Finale, bei dem nicht sicher war wer überleben würde. Das letzte Kapitel überraschte mich ein wenig und ließ mich mit einem Lächeln im Gesicht zurück.

Am Ende des Romans klärt der Autor auf welche Begebenheiten im Buch im echten Leben wirklich geschehen sind und was er abgeändert hat. Außerdem beschreibt er welche Person damals wie gelebt hat.

Mein Fazit:

Das Spin-Off zur Reihe hat mich gut unterhalten und war mit starken Szenen gespickt. Es ging wiederholt blutig zu und der Tod war ein ständiger Begleiter. Frenchie Queen ist eine harte und skrupellose Frau, wobei letzteres nicht ganz stimmt. Die Geschehnisse wurden spannend beschrieben und mit guten Wendungen versehen. Frenchie handelte manchmal nicht so wie ich es erwartet hatte, was gut zur Story passte. Es ging Schlag auf Schlag und wir mussten immer auf der Hut sein. Je näher das Finale kam, umso tödlicher wurde es. Der Showdown am Schluss war heftig, noch tödlicher und spannungsreicher. Ganz am Ende gelang es Frenchie mich zu überraschen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das eBook wurde von mir über Kindle Unlimited gelesen und anschließend freiwillig rezensiert.

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