Rezension zu Das Lied der Unsterblichen Band 2: Schatten der Ewigkeit von André Milewski

© Cover: André Milewski, Foto: Viktoria M. Keller

Die Fortsetzung hatte es storytechnisch richtig in sich, wodurch es viele spannungsgeladene Abschnitte gab. Unten im Text tue ich meine Meinung darüber kund.

Fakten zum Buch:
Titel: Das Lied der Unsterblichen – Schatten der Ewigkeit
Autor: André Milewski
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 30. April 2026
Seitenanzahl: 530 Seiten
ASIN: B0GVT7TX49

Inhaltsangabe:
Die Fortsetzung der epischen Geschichte aus „Die Träger der Ewigkeit“
Prinzessin Adrasta ist fest entschlossen, ihren unsterblichen Vater Artaius von seinem Thron zu stoßen und seine jahrhundertelange Herrschaft zu beenden. Doch dazu braucht sie Verbündete. Zusammen mit ihren Gefährten gelangt sie an den sagenumwobenen Ort Caer Beltrum, wo sie sich erhofft, Hilfe im Kampf gegen ihren tyrannischen Vater zu finden. In der Hauptstadt Artaion begeht der unsterbliche Hochkönig nach dem blutigen Niederschlagen des Widerstands derweil sein 600. Thronjubiläum. Doch im Verborgenen formieren sich neue Feinde. Und dann ist da noch eine neue, alte Macht, die sich aus der Finsternis erhebt und die vorhat, ganz Elardhon zu erobern. Bald wird sich entscheiden, wer herrscht … und wer im Schatten der Ewigkeit vergeht. Zwischen Blut und Schatten entscheidet sich das Schicksal.

(Quelle: https://www.amazon.de/Die-Schatten-Ewigkeit-Fantasyroman-Unsterblichen-ebook/dp/B0GVT7TX49, Datum: 25. Mai 2026)
Rezensionsexemplar via Autor

Meine Meinung zum Cover:

Leider kommt das Cover auf meinem Foto nicht ansatzweise so gut zur Geltung, wie es in Echt wirkt. Zu sehen sind Motive aus der Geschichte, im Zentrum davon steht eine große, weiße Axt. Die Berge stehen für das vom wintergeplagten Gebirge, durch das die Protagonistinnen und Protagonisten ziehen müssen. Ich muss gestehen, dass es mir ein bisschen zu voll ist. Dennoch ist es im Grunde ein schönes Cover.

Meine Meinung zum Inhalt:

Nach dem Ende von Band 1 war ich äußerst gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird. Meine Erwartungen wurden erfüllt, denn der Autor André Milewski konnte mich wieder tief ins Geschehen hineinziehen. Sein eindrücklicher Erzählstil führte mich rasch zurück an die Seite der Protagonistinnen und Protagonisten.

Wie auch schon zuvor wurde das Geschehen über mehrere Handlungsstränge erzählt. Unsere „Helden“ blieben natürlich im Fokus, doch kamen auch Nebenfiguren und der Hochkönig Artaius in den Genuss einer Perspektive. Zuerst musste das sagenumwobene Caer Beltrum gefunden werden. Dort wollten Adrasta und ihre Freunde zur Ruhe kommen und ihre Wunden heilen lassen. So mancher Dialog zwischen ihnen brachte mich über das gesamte Buch zum Schmunzeln. Dieses Mal gehe ich absichtlich aus Spoilergründen nicht näher auf die Figuren ein.

Für mich war das Geschehen schon nach wenigen Kapiteln spannend, weil sie die Offenbarung erster Geheimnisse anbahnte. Doch zuvor wurde ich von einer Wendung überrascht, die mich schon jetzt mitfiebern ließ. Ich war begeistert von diesem Verlauf und verfolgte das weitere Geschehen aufmerksam. Gespräche über das weitere Handeln waren von großer Wichtigkeit. Schließlich musste erneut aufgebrochen werden und ein Handlungsstrang teilte sich in zwei.

Es ist schwer über die weiteren Ereignisse zu schreiben, ohne etwas zu spoilern. Es geschah ziemlich viel Schlag auf Schlag. Eine neue Person kam parallel mit einem eigenen Handlungsstrang hinzu, der irgendwann in einen bereits Laufenden floss. Adrasta, Coll und Co. erlebten Höhen und Tiefen, sowie große Gefahren die sie überstehen mussten. Gleichzeitig war da ein unerwarteter Verbündeter durch den das Geschehen eine neue Richtung bekam.

Ich konnte gar nichts anderes tun als durchgehend mit zu fiebern und neugierig zu beobachten was weiter passierte. Dovile Sakaline gelang ist mich zu überraschen. Gerade bei ihr bin ich gespannt, was im nächsten Band passieren wird. Der Hass und die Machtgier, sowie die Blindheit bei Hochkönig Artaius fand ich hingegen verabscheuungswürdig. In meinen Augen verrät er alles was er vor Jahrhunderten beschützt hatte.

Die letzten paar Kapitel hatten es richtig in sich. Nun wurden Karten auf den Tisch gelegt und Verborgenes trat ins Licht. Ich war von den Geschehnissen gefesselt und las das Finale bis zum Epilog in einem Rutsch durch. André Milewski schloss den Band nicht nur stark ab, er weckte auch meine Neugier auf den Nächsten. Nicht nur der Gesang deutet an, dass es finster werden wird.

Mein Fazit:

Der zweite Band war voller Spannung und vielen starken Szenen. Ich hatte die über 500 Seiten schneller durchgelesen als ich erwartet hatte. Deswegen fühlte sich das Buch kürzer an. André Milewski führte seine Geschichte mit guten und aufregenden Wendungen fort. Sämtliche Handlungsstränge waren eindrucksvoll, manche aufschlussreich. Artaius hasste ich immer mehr, Dovile Sakaline faszinierte mich hingegen. Auch Adrasta, Coll und Co. machten Fortschritte, sie erlebten gefährliche und prägende Dinge, die sie überstehen mussten. Das Finale ließ Finsteres ins Licht treten und brachte mich umso mehr zum Mitfiebern. Nach den letzten Kapiteln, dem Epilog und dem Gesang ist die Neugier auf den nächsten Band groß.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Die Träger der Ewigkeit
Band 2: Hier
Weitere Bände in Planung

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