
Das Buch war voller Spannung, sodass ich es ziemlich rasch las und abseits des Lesens über die Geschichte nachdachte. Warum es mir so gut gefallen hat, erfährst du unten spoilerfrei im Text.
Fakten zum Buch:
Titel: The Witcher – Kreuzweg der Raben
Autor: Andrzej Sapkowski
Übersetzer: Erik Simon
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 02. September 2025
Seitenanzahl: 352 Seiten
ISBN: 978-3-423-28511-7
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.dtv.de/buch/kreuzweg-der-raben-28511, Datum: 09. September 2025)
Nach den harten Jahren der Ausbildung macht der junge Geralt seine ersten Schritte als Hexer und muss sich schon bald tödlichen Gefahren stellen. Im Land Kaedwen beginnt sein Weg, doch Geralt ist nicht allein. Ihm zur Seite steht sein Mentor Preston Holt, der Geralt vor dem Tod rettet – aber dann zum Geächteten wird.
Wenn das Unheil naht, ist es Zeit, den Hexer zu rufen
Bewaffnet mit zwei Runenschwertern kämpft Geralt fortan im Zeichen des Kodex, für das ungeschriebene Gesetz der Hexer. Gegen die Brut der Ungeheuer, vor denen die Menschheit erzittert. …
Der Großmeister der Fantasy kehrt zurück in die Jugendjahre von Geralt
Die schöne, geheimnisvolle Zauberin Vrai Natteraven scheint seine wichtigste Verbündete zu werden, doch die Intrigen, in die sie verwickelt ist, holen auch Geralt ein. Schwer verwundet, muss er sich dem Bösen stellen.
Das große Prequel zur weltweit erfolgreichsten Fantasy-Reihe
| Rezensionsexemplar via Verlag |
Meine Meinung zum Cover:
Als ich das Cover beim Durchscrollen eines Newsletters sah, hielt ich sofort inne. Ich erkannte das Motiv in der Mitte sofort als Teil der Witcher-Saga. Dementsprechend neugierig machte es mich, man könnte sagen es zog meinen Blick regelrecht magisch an. Der Schutzumschlag ist nicht nur mit dem Cover bedruckt, es wurden Prägungen durchgeführt: Das Motiv und die Titelschrift sind hervorgehoben, der Rest fühlt sich rau an.
Meine Meinung zum Inhalt:
Als ziemlich neuer Fan der Witcher-Saga war mir sofort klar, dass ich das Buch »Kreuzweg der Raben« lesen wollte. Bisher kannte ich nur »Der letzte Wunsch«, weil ich die Saga erst seit kurzem las. Klar ist, dass ich in naher Zukunft alle Bände der Reihe lesen möchte. Andrzej Sapkowski hat einen überaus fesselnden und sehr eindrücklichen Erzählstil. Während dem Lesen nahm ich nichts anderes mehr um mich herum wahr, weil mich die Geschichte so stark in ihren Bann gezogen hatte.
Das Buch erzählte Geralts Lebensweg nachdem er zum ersten Mal aus Kaer Morhen aufgebrochen war und somit auf Hexer-Fahrt ging. Der junge Hexer war im echten Kampf noch unerfahren, hatte jedoch schon einiges auf dem Kasten. Schnell traf er auf den Hexer Preston Holt, der ihn vor dem Tod rette. Aus dieser Begegnung erwuchsen sich für Geralt Vor- und Nachteile. Gleichwohl lernte er einiges, das ihm bei seinen Kämpfen half. Geralt mochte ich sehr, weil er das Herz am rechten Fleck trug. Mit Holt konnte ich nicht viel anfangen, es wurde erst später besser.
Die daraus resultierenden Ereignisse fand ich ziemlich spannend. Der Nachwuchshexer bekämpfte einige Ungeheuer und erlebte dabei immer wieder Abenteuer. Parallel dazu wurde zwischendurch ein Briefwechsel eingebaut, der zeigte, dass Preston Holt Geheimnisse hatte. Rote Faden aus den ersten Kapiteln wurden immer dicker und zogen sich mitsamt einem finsteren Netz um Geralt zusammen. Er musste kämpfen und sich entscheiden. Einige gute und aufregende Wendungen trugen maßgeblich zu meinem Leseerlebnis bei. Dabei deckte er Geheimnisse auf, die den Tod mit sich brachten.
Schließlich war er gezwungen zu handeln – an Entschlossenheit und Mut mangelte es ihm nicht, wobei etwas mehr Vorsicht und Überdenken angebracht gewesen wären. Beim letzten Drittel fieberte ich ununterbrochen mit und las höchst aufmerksam. Dann ging alles ganz schnell, die letzten Kapitel flogen nur so dahin. Das Ende kam viel zu schnell, denn ich wollte noch nicht aus der Welt auftauchen. Das Buch ist wahrlich ein Jahreshighlight!
Während dem Lesen bekam ich Informationen über die Hintergründe zu den Hexern – wie die Mutationen entstanden sind, was sie ausmacht, sowie viele weitere Fakten. Ich weiß nicht, ob man die auch in der Hauptreihe bekommt, doch fand ich das Ganze sehr aufschlussreich. Geralt entwickelte sich im Verlauf der Handlung stetig weiter. Er lernte dazu, ging aus so manch Situation stärker hervor oder verlor etwas seiner Naivität. Konnte ich nicht lesen, dachte ich über die Geschehnisse nach.
Mein Fazit:
»Kreuzweg der Raben« ist ein richtig spannendes Buch, dass ich rasch verschlungen habe und von dem ich nicht genug bekommen konnte. Als relativ frischer Witcher-Fan war ich begeistert von dem Buch. Autor Andrzej Sapkowski zog mich mit seiner Erzählweise tief in die Geschichte hinein. Langeweile? Fehlanzeige! Ich fieberte stets mit, war neugierig und beobachtete aufmerksam. Im Verlauf zogen sich die anfangs gestreuten Fäden immer enger zusammen und gipfelten in ein aufregendes Finale samt Gewalt und Tod. Geralt wurde nicht nur durch das Bekämpfen der Ungeheuer gestählt, sondern musste folgenschwere Entscheidungen treffen. Für mich ist dieses Buch eins meiner Jahreshighlights von 2025!
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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