
Der sechste Band war in mehrerlei Hinsicht interessant – ein spannender Fall und Sörensens Vergangenheit waren Thema. Mehr dazu teile ich dir unten im Text mit.
Fakten zum Hörbuch:
Titel: Sörensen geht aufs Haus
Autor: Sven Stricker
Sprecher: Sven Stricker
Verlag: Audio-To-Go
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2026
Version: Ungekürzt
Laufzeit: 14 Stunden und 45 Minuten
ASIN: B0GH7PMLW5
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/S%C3%B6rensen-geht-aufs-Haus-ermittelt/dp/B0GH7PMLW5, Datum: 25. März 2026)
Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart – sein sechster und bisher persönlichster Fall! Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte …
| Rezensionsexemplar via Agentur |
Meine Meinung zur Geschichte:
Der sechste Band war durchwegs spannend und zeigte mir, wie gut der Autor im konstruieren spannender Fälle ist. Gleichzeitig tauchte ich durch Rückblenden tiefer in Sörensens Vergangenheit und verstand dadurch immer besser wie er zu dem Mann von heute geworden war. Sven Strickers Schreibstil war wieder wortgewandt und schlagfertig.
Sörensen selbst schien in diesem Band geerdeter zu sein und das obwohl ihn seine Vergangenheit durch seinen alten Schulfreund Schiefel einholte. Zwar waren seine Ängste noch immer da, doch er konnte damit umgehen und handelte des Öfteren ruhiger. Zumindest manchmal, denn Sörensen blieb Sörensen und konnte doch nicht aus seiner Haut. Auch mit Jennifer Holstenbeck kam ich wieder besser klar, ihre Entscheidung sorgte dafür, dass nicht mehr ganz so viel Chaos herrschte. Gleichzeitig freute es mich, dass die Protagonistinnen und Protagonisten in der Polizeiwache Katenbüll solide zusammenarbeiteten.
Die Handlung selbst war von Anfang an spannend und aufschlussreich. Wie immer wurde die Geschichte aus der Sicht von mehreren Protagonistinnen und Protagonisten erzählt, wobei Sörensen und Jenni im Vordergrund standen. Die Geschehnisse mit der neuen Praktikantin mochte ich sehr, sie gaben der Geschichte eine weitere Dynamik. Die Wahrheit über den Fund der Leichenteile zu finden war immens schwer. Zumal ein Ermittlungsergebnis die Sache ziemlich verkomplizierte.
Außerdem war es problematisch, dass nicht immer die Wahrheit gesagt wurde. Sörensen musste tief stochern um an irgendwas Brauchbares zu kommen. Zum Glück war er nicht allein, denn durch gelungene Zusammenarbeit konnten wichtige Dinge herausgefunden. Für mich waren sämtliche Geschehnisse aufregend und fesselten meine Aufmerksamkeit. Die Ermittlungen brachten wichtige Fakten und Beweise zu Tage. Auf emotionaler Ebene war so manche Szene sehr intensiv.
Ich war froh, dass sich auch ein paar private Probleme in Wohlgefallen auflösten. Trotzdem fürchtete ich um eine Person. Mal sehen was in der Fortsetzung noch alles passieren wird. Im letzten Drittel kamen Sörensen & Co. der Wahrheit immer näher. Schlussendlich wurde jeder Handlungsfaden schlüssig zusammengeführt und aufgelöst. Der Täter wurde geschnappt und das Verschwinden des Mädchens Mira, sowie noch einiges mehr aufgeklärt.
Der Schluss war ein wenig eigenwillig, was allerdings auch typisch Sörensen war. Ob es der Beginn von etwas Neuem ist oder doch das Gegenteil lässt sich noch nicht sagen. Hoffentlich wird bald das Geheimnis um seinen Vornamen gelöst, meine Neugier wird immer größer.
Meine Meinung zum Sprecher:
Vorerst durfte ich ein letztes Mal dem Autor Sven Stricker beim Lesen seiner eigenen Geschichte zuhören. Wie auch schon bei den Vorgängerbänden las er sie gekonnt und erweckte seine Charaktere mit seinem authentischen Vorlesen zum Leben. Es gab nichts zu bemängeln, stattdessen kann ich nur meine Begeisterung ausdrücken.
Mein Fazit:
Das sechste Hörbuch war einer der spannnesten Bände der Reihe. Ich bekam nicht nur einen aufregenden und komplexen Fall, sondern auch Einblick in Sörensens Vergangenheit. Dadurch wurde seine Persönlichkeit nachvollziehbarer. Gleichzeitig zeigte sich, wie gut er seine Angststörung mittlerweile im Griff hatte – zumindest meistens. Die komplette Handlung war aufregend, informativ und aufschlussreich. Ich konnte miträtseln und kam der Wahrheit gemeinsam mit dem Polizei-Team aus Katenbüll auf die Spur. Am Ende wurde alles schlüssig aufgeklärt und mit vielen Emotionen zu Ende gebracht. Der Schluss war eigenwillig, doch passte er zu Sörensen. Autor Sven Stricker las auch dieses Hörbuch gekonnt und erweckte die Geschichte in meinen Gedanken zum Leben.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Rezensionen zu weiteren Bänden:
Band 1: Sörensen hat Angst
Band 2: Sörensen fängt Feuer
Band 3: Sörensen am Ende der Welt
Band 4: Sörensen sieht Land
Band 5: Sörensen macht Urlaub
Band 6: Hier