
Der Krimi war blutiger und tödlicher als gedacht, gleichzeitig war die Geschichte äußerst spannend. Was ich daran gut fand berichte ich dir unten im Text.
Fakten zum Buch:
Titel: Jagd auf die Nr. 1
Autor: André Milewski
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 27. Juni 2017
Seitenanzahl: 306 Seiten
ASIN: B072LWRDQY
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/Die-Nr-1-Andr%C3%A9-Milewski-ebook/dp/B072LWRDQY, Datum: 19. März 2025)
Jagd auf die Nr. 1 …
William Stubbs, heruntergekommener Ex-Kunstdetektiv, bekommt auf der Comic Con in San Diego den Auftrag seines Lebens: Er soll ein legendäres Comicheft finden – einen Schatz, für den Sammler töten würden. Doch die Suche führt ihn mitten in einen blutigen Krieg rivalisierender Mafia-Clans. Zwischen Cosplayern, Hollywoodstars und skrupellosen Killern muss Stubbs alles riskieren, denn wer die Nummer Eins jagt, gerät selbst ins Fadenkreuz …
| eBook selbst gekauft |
Cover und Ausstattung:
Als ich mir das eBook gekauft habe, hatte es ein ganz anderes Cover. Es war düsterer und blutiger. Die Gestaltung des Aktuellen hat mich ein wenig überrascht. Es wirkt hell und offen, geradezu mit Urlaubsfeeling. Die Palmen passen zum Handlungsort San Diego. Ich finde es fast ein wenig zu strahlend, da dahinter ein zum Teil sehr blutigen Mafiakrimi steckt. Dennoch hat es etwas für sich und ist ganz gut gelungen.
Meine Meinung zum Inhalt:
Mein erstes Eintauchen in die Geschichte war im Mai 2025. Durch eine langwierige Krankheit konnte ich das Buch nicht rezensieren, weshalb ich es vor ein paar Tagen erneut gelesen habe. Nun kann ich meinen Leseeindruck frisch schildern ohne etwas vom Inhalt vergessen zu haben.
Der Roman »Jagd auf die Nr. 1« ist ein Einzelband und damit die einzige Geschichte von Privatdetektiv Bill Stubbs. André Milewski baute mit seinem lebendigen Schreibstil nach und nach eine spannende Handlung auf. Anfangs mochte alles noch ganz ruhig beginnen. Nach wenigen Kapitel nahm das Geschehen enorm an Fahrt auf. Stubbs erste Ermittlungen setzten eine gewaltige Lawine an Ereignissen in Gang.
Je tiefer der Privatermittler in den Fall eintauchte, desto mehr schmutzige Informationen sollten zu Tage treten. Stubbs war ein schwieriger Charakter, den ich nur halb mochte. Seine ignorante Art war unsympathisch, dennoch trug er das Herz am richtigen Fleck. Es war eine seltsame Mischung. Earl hingegen war ganz anders. Der nette Dinner-Betreiber rutschte völlig unschuldig in die ganze Sache hinein.
Danielle war eine aufrichtige und selbstsichere Frau, die wusste was sie wollte. Etwas mehr Aufrichtigkeit hätte ihr trotzdem gutgetan. Mein Lieblingsfigur war Cary Hudson. Ich konnte nichts anderes tun als den Mann zu feiern. Wer hätte gedacht, dass all das in ihm steckt. Übrigens wer ihn wie ich gerne mochte, kann in ihn im dritten Band der »Heather Bishop«-Reihe erleben. Er kommt darin quasi zu einem Crossover.
Die Geschehnisse rund um den gestohlenen Comic nahmen sofort größere Ausmaße an. Immer mehr Parteien waren involviert und wollten ihn unter allen Umständen in die Finger bekommen. Wer dabei zu Schaden kam war völlig egal. Schnell bestätigte sich was heutzutage jeder weiß: Mit der Mafia legt man sich nicht an. Ich verfolgte den Verlauf mit größter Aufmerksamkeit und fieberte mit.
So manche Szene war ziemlich heftig. Wiederholt kam es zu gewaltvollen oder tödlichen Handlungen. Tatsächlich kam mir das Buch in diesen Momenten mehr wie ein Thriller als ein Krimi vor. Rasch ging alles Schlag auf Schlag. Den Protagonistinnen und Protagonisten blieb keine Zeit durchzuatmen. Selbst im Finale gab es actionreiche und gefährliche Wendungen. Dann war es vorbei und die letzten roten Fäden wurden von André Milewski aufgelöst. Auch der Verbleib des Comics wurde aufgeklärt. Meine Ahnung bestätigte sich, wobei ich doch ein wenig daneben lag.
Fazit:
Der Mafiakrimi rund um den gestohlenen Comic bot mir spannungsreiche Szenen zum Mitfiebern. Die Handlung beinhaltete aufregende Wendungen mit gefährlichen Momenten. Gewalt und Tod kamen wiederholt vor, was manches ziemlich heftig machte. Die Ermittlungen von Stubbs riefen viele Personen auf den Plan, die skrupellos vorgingen. Sämtliche Ereignisse geschahen rasch aufeinander, wodurch ein Durchatmen kaum möglich war. Ich fieberte bis zur letzten Seite mit und fand die finalen Kapitel am besten. Der Autor führte alle roten Ende zusammen und schrieb einen starken Showdown mitsamt gelungenen Abschluss im Epilog.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das eBook stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.