
Die Plotidee dieses Romans nahm mich schnell für sich ein und war durch die Geschehnisse höchst spannend. Wie mir das Buch gefallen hat, kannst du unten nachlesen.
Fakten zum Buch:
Titel: Das Echo
Autor: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 15. März 2026
Seitenanzahl: 407 Seiten
ASIN: B0GLTMVVMG
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/Das-Echo-Hard-Science-Fiction-ebook/dp/B0GLTMVVMG, Datum: 15. März 2026)
Als der Physiker Lukas Heuer am LIGO eine merkwürdige Gravitationswellenanomalie entdeckt, hält er sie zuerst für einen Messfehler. Doch Messdaten deuten auf extrem massereiche Objekte hin, die sich der Erde nähern und dabei eine gravitative Schneise durch das Sonnensystem ziehen. Sollte er recht haben, blieben der Menschheit nur wenige Wochen, um den Untergang abzuwenden. Gleichzeitig macht die Archäologin Mira Najafi zur selben Zeit eine ganz andere Entdeckung: Sie findet einen bislang unbekannten Raum in der großen Pyramide von Gizeh, der voller düsterer Prophezeiungen steckt. Könnten die altägyptischen Warnungen die einzige Chance der Menschheit sein?
| Vorabexemplar |
Cover und Ausstattung:
Das Cover ist in meinen Augen eins der besten von Joshua Trees Bücher. Es ist äußerst aussagekräftig und zeigt gestochen scharfe Motive. Zu sehen ist die Silhouette eines Mannes vor drei großen Pyramiden stehend. In der Mittleren ist eine hellerleuchtete Öffnung zu sehen. Im dunklen sternenübersäten Himmel darüber sind ebenfalls schwarze Pyramiden zu finden. Wer die Geschichte gelesen hat weiß welche Bedeutung sie haben.
Meine Meinung zum Inhalt:
Mit »Das Echo« schrieb der Autor Joshua Tree eine überaus spannende Geschichte mit tiefgründigen Szenen. Sie las sich flüssig und ziemlich flott. Der Schreibstil war ausführlich und wortreich, was zu detaillierten Szenen führte. Es gab sehr viele wissenschaftliche Gespräche, dennoch blieb ein wenig Zeit für private Dialoge. Ich fand rasch in das Geschehen und verfolgte aufmerksam was geschah.
Die Handlung war in zwei Handlungsstränge gesplittet. Im Ersten lernte Lukas Heuer kennen der am LIGO arbeitete und gerade zu Entdeckung seines Lebens machte. Das Ganze nahm beinahe sofort ungeahnte Ausmaße an, welche die ganze Welt betrafen. Mira Najafi war die Hauptperson des zweiten Handlungsstranges. Die Archäologin sollte ebenso eine Entdeckung machen, die nicht nur die Welt der Wissenschaft auf den Kopf stellte, sondern auch die Lösung für ein lange ungelöstes und privates Rätsel in greifbare Nähe rücken sollte.
Durch Mira Najafi hatte ich bezüglich der Geschehnisse bei Lukas einen Wissensvorsprung. Lukas Heuer war ein sympathischer und bodenständiger Mann. Seinen Kollegen Carlos mochte ich auch sehr, weil er mit seiner direkten Art so manche ernste Situation auflockerte und Lukas neuen Mut machte. Wie bereits erwähnt gab es viele wissenschaftliche Gespräche. In ihnen ging es unter anderem um die Kontaktaufnahme zu den seltsamen Objekten und wie man diese umsetzen konnte.
Sie waren spannend und sehr ausführlich, manchmal ein klein wenig langwierig. Ich glaube, dass ich das meiste verstanden habe, wenn gleich auch nicht alles. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl hängen gebleiben zu sein. Mira machte es mir lange Zeit ein wenig schwer. Die Archäologin wirkte stets getrieben und auf ihren Vater fixiert. Hierzu passte auch ihr überstürztes Vorgehen. Dennoch war das was bei ihr geschah enorm wichtig für den Plot.
Ich muss gestehen, dass es bei der gesamten Handlung ein paar kleine Dinge gab, die ich nicht ganz schlüssig fand. Zum Glück hatte das wenig Einfluss auf mein Leseerlebnis, sodass ich weiterhin gut vorankam. In der zweiten Hälfte fanden die Handlungsstränge zusammen, wenn gleich alle Beteiligten wohl nicht mit der Art und Weise gerechnet hatten. Danach ging der Rest ganz schnell und die Ereignisse überschlugen sich noch mehr als sie es vorher ohnehin schon taten. Das weitere Geschehen war authentisch, aufschlussreich und intensiv.
Leider konnte ich die meditativen Empfindungen nicht nachempfinden, da ich selbst nur wenig Erfahrung mit Meditation habe. Die Szenen waren trotzdem sehr eindrücklich. Man merkt, dass der Autor weiß wovon er schreibt. Kapitel 35 war speziell, was für mich zur Folge hatte, dass ich mir mit den Erkenntnissen etwas schwer tat. Es gelang dem Autor mich vollkommen zu überraschen, da er ein Element in seine Geschichte einwob mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Das Ende kam danach fast ohne Verzögerung. Plötzlich war es vorbei, doch da der Spannungsbogen immer gegeben war, empfinde ich es als sehr gelungen.
Fazit:
»Das Echo« verbirgt eine spannende und eindrückliche Geschichte. Beide Handlungsstränge hatten es in sich und enthielten bedeutende Entdeckungen. Die vielen wissenschaftlichen Gespräche waren interessant, ich verstand das meiste und konnte dadurch auch das Handeln der Personen nachvollziehen. Miras Dialoge waren anders, doch genauso von großer Wichtigkeit. Es gab ein paar Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz stimmig waren. Dennoch war der Spannungsbogen stets gegeben, weshalb sich das Buch flüssig las. Das Finale war eindrücklich und speziell, zudem überraschte es mich mit einem Element. Am Ende wurde das Buch stimmig abgeschlossen, obwohl das Ganze ziemlich schnell ging.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!