Rezension zu [Hörbuch] Sörensen ermittelt Band 3: Sörensen am Ende der Welt von Sven Stricker

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Im dritten Band wurde mir zu viel spekuliert und zu wenig ermittelt, dennoch war die Geschichte mit Spannung gespickt. Meine Meinung beschreibe ich unten im Text näher.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Sörensen am Ende der Welt
Autor: Sven Stricker
Sprecher: Sven Stricker
Verlag: Audio-To-Go
Erscheinungsdatum: 17. August 2021
Version: Autorenlesung
Laufzeit: 13 Stunden und 43 Minuten
ASIN: B0995Z41GV

Inhaltsangabe:
Kommissar Sörensen, gerade erst endgültig von Hamburg in das nordfriesische Katenbüll umgezogen, gibt die Hoffnung auf, in der Provinz Ruhe zu finden. Im Koog wird eine Leiche gefunden – erstochen mit einem Schraubenzieher. Und der letzte Mensch, der den Toten lebend gesehen hat, ist spurlos verschwunden: der junge Ole Kellinghusen, werdender Vater und ein guter Freund von Sörensen. Der immer noch unter seiner Angststörung leidende Ermittler stellt fest: Die Angst kennt viele Gesichter. Und der Tote hat sich jahrelang auf das Ende der Welt vorbereitet – nur nicht auf sein eigenes.

(Quelle: https://www.amazon.de/gp/product/B0995Z41GV, Datum: 01. März 2026)
Rezensionsexemplar via Agentur

Meine Meinung zur Geschichte:

Der dritte Band der Reihe begann mit einem bekannten Protagonisten: Ole Kellinghusen. Ich war erstaunt, wie oft es der junge Mann schaffte in die Geschehnisse rund um Katenbüll hineingezogen zu werden. Autor Sven Stricker holte mich mit seinem direkten und unverblümten Schreibstil rasch zurück in das kleine Örtchen.

Kriminalhauptkommisar Sörensen zog einen wichtigen Schlussstrich. Parallel dazu ging es um seine Tochter Lotta. Allerdings hatte er nicht lange Zeit sich darauf zu fokussieren, denn im Koog wurde eine Leiche gefunden und Ole war verschwunden. Daraus entwickelte sich ein verzwickter Kriminalfall der sich anfangs nicht so leicht lösen lassen wollte.

Sörensen, Jennifer und das Team spekulierten mir zu viel. Die eigentliche Ermittlungsarbeit blieb irgendwie liegen. Die Sache mit der neuen Praktikantin fand ich anstrengend und unnötig langwierig. Ich vermisste Malte in diesen Momenten ziemlich stark und war froh wie sich die Sache dann entwickelte. Auch wenn das nicht sehr nett klingt. Jennifer war genauso nicht bei der Sache, obwohl sie sich doch so sehr um Ole sorgte.

Zusammen mit Sörensens Angststörung, der Sache um Lotta, seinem Vater und Jennifers eigener Handlungsstrang waren zu viele „Baustellen“ in der Geschichte. Der Fokus auf die Handlung ging kurze Zeit verloren, was die Spannung verringerte.

Dadurch kamen die Ermittlungen auch nicht wirklich voran. Ich war erleichtert, als Sörensen die Kurve bekam und auf die richtige Spur stieß. Vorher hatte leider erneut etwas Schlimmes passieren müssen. Andererseits bekam er erst dadurch eine wichtige Information. Später hatte Sörensen durch eine Unterhaltung einen Geistesblitz, der das Geschehen ein großes Stück voranbrachte und wodurch es zu Ergebnissen kam.

Er fand genau das heraus, was ich seit dem Anfang des Hörbuches vermutet hatte. Wenngleich ich mit einer bestimmten Komponente nicht gerechnet hatte und diese mich dementsprechend überraschte. Daraus entstand ein gutes Finale, das ich aufmerksam verfolgte. Das Ende war gut gemacht, stimmig und emotional. Die Wahrheit kam ans Licht und beinahe wäre es schief gegangen.

Meine Meinung zum Sprecher:

Natürlich wurde auch der dritte Band von Autor Sven Stricker selbst eingelesen. Wie auch schon bei den Vorgängerbänden las er die Geschichte mit viel Können, einem guten Gefühl und den passenden Betonungen. Auch das Einbringen des Akzents von Sörensen ist wieder gut gelungen. Selbst der Charakter der anstrengenden Praktikantin kam gut heraus.

Mein Fazit:

Der dritte Band der Reihe war bisher der Schwächste von allen. Mir wurde zu viel spekuliert und zu wenig ermittelt. Sörensen hatte mit seiner Angststörung, den privaten Dingen und dem Fall alle Hände voll zu tun. Jennifers private Probleme und ihre Angst um Ole sorgten dafür, dass auch sie neben den Schuhen stand. Erst in der zweiten Hälfte zog die Handlung an und es wurde spannender. Eine Unterhaltung sorgte für den entscheidenden Geistesblitz und das Finale wurde in die Wege geleitet. Dort bestätigte sich mein Verdacht vom Anfang. Dennoch konnte mich der Autor mit einem bestimmten Aspekt überraschen. Das Ende war gut gemacht und schloss das Hörbuch stimmig ab. Der Autor las sein Buch erneut mit großem Können und sorgte damit für Hörspaß.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 3 von 5.

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Sörensen hat Angst
Band 2: Sörensen fängt Feuer
Band 3: Hier
Band 4: Sörensen sieht Land
Band 5: Sörensen macht Urlaub
Band 6: Sörensen geht aufs Haus

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