
Die Geschichte um die kleine Astrid überraschte mich mit ihrem Verlauf und löste durch die Beschreibungen einen Faszination in mir aus.. Erfahre unten im Text mehr dazu.
Fakten zum Buch:
Titel: Starminster – Stadt in den Wolken
Autorin: Meghan Hopkins
Übersetzerin: Petra Knese
Verlag: Beltz & Gelberg
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2026
Seitenanzahl: 248 Seiten
ISBN: 978-3-407-79034-7
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.beltz.de/kinderbuch_jugendbuch/produkte/details/57430-starminster-stadt-in-den-wolken.html, Datum: 27. Februar 2026)
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule Starminster hoch oben in Überlondon bringt, beginnt ein neues Leben – sie soll selbst fliegen lernen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden– und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat.
| Rezensionsexemplar via Netgalley |
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover war der Grund weshalb ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich sah mir einen Newsletter von Netgalley an und da strahlte es mir entgegen. In diesem Fall war es Liebe auf den ersten Blick. Die vielen Details und die wundervoll gezeichneten Motive zogen meinen Blick an. Ich hatte das Gefühl als würde Astrid wirklich auf dieser Brücke stehen und die beiden Städte betrachten, als gebe es beides in der echten Welt. Wer auch immer diese Illustrationen gezeichnet hat – sie sind wunderschön, detailreich und aussagekräftig.
Meine Meinung zum Inhalt:
Cover und Klappentext hatten meine Neugier so stark geweckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Bereits in den ersten Seiten bemerkte ich, dass die Autorin Meghan Hopkins einen wortgewandten und bildhaften Schreibstil hat. Ich konnte mir das Zuhause von Astrid direkt vorstellen.
Die Sehnsucht des jungen Mädchens endlich die Welt außerhalb ihres Schuppens kennenzulernen war von Anfang an stark zu spüren. Trotz der Umstände wuchs sie zu einem bodenständigen und wissbegierigen Menschen heran. Das Auftauchen der mysteriösen Frau veränderte alles. Ich konnte Astrids Gefühlschaos bezüglich ihrer Mutter und dem Fliegen nachvollziehen. Gleichzeitig löste Überlondon durch die Beschreibungen der Autorin eine Faszination auf uns beide aus.
Überlondon war durch die kristallenen Blumen und die Art, wie dort gelebt wurde, etwas Besonderes. Am liebsten hätte ich mir alles selbst genau angesehen, deshalb hatte ich großes Verständnis für Astrids Entdeckerdrang. Was mir nicht gefiel war das vorhandene Klassendenken in der Stadt bezüglich den noch flügellosen und den bereits geflügelten Bewohnern. Ersichtlich war dies auch durch die teilweise maroden Brücken die Astrid vorfand.
Die Geschichte selbst schritt zügig voran. In der magischen Schule lernte Astrid einiges über die Stadt und das „Drumherum“ – grob zusammengefasst. Aus Spoilergründen gehe ich näher darauf ein. Sie fand Freunde, was für sie etwas vollkommen Neues war. Rasch nahmen die Geschehnisse ihren Lauf. Eine Person verhielt sich in meinen Augen verdächtig. Irgendetwas stimmte nicht, zumal die Strafen unerwartet drakonisch waren. Dann entdeckte Astrid auf unangenehme Weise dass Kinder verschwanden.
Allerdings war es ihr kaum möglich in dieser Hinsicht was zu tun, weil sie ihre Aufgaben erledigen musste und das doch etwas für die Erwachsenen war. Mehrere gute Wendungen sorgten für ein starkes Maß an Spannung. Schließlich kamen Astrid und ihre Freundin auf die richtige Spur und der finale Showdown wurde eingeläutet.
In diesem sollte sich mein Verdacht bestätigten, wobei ich nicht mit dem Motiv gerechnet hatte. Die letzten Szenen waren spannungsreich, aufregend und intensiv. Das Ende war vielversprechend, stimmig und der Autorin gelungen. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.
Mein Fazit:
Der erste Band der Starminster-Trilogie zeichnete sich durch den bildhaften Erzählstil und die aufregenden Wendungen aus. Astrid war ein sympathisches junges Mädchen, das sich durch ihre Wissbegier überraschend schnell zurech fand. Die Handlung selbst schritt zügig voran und es geschah viel in kurzer Zeit. Überlondon faszinierte mich durch die Beschreibungen so sehr, dass ich es am liebsten besuchen würde. Rasch nahmen die Ereignisse Fahrt auf und mündeten in ein starkes Finale mit enormer Spannung. Am Ende löste die Autorin die roten Fäden stimmig auf und schuf damit einen gelungenen Abschluss für diesen Band.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das eBook wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!