
Der Abschlussband löste sämtliche Handlungsfäden flüssig auf und bot sehr viel Spannung auf dem Weg dorthin. Was mir daran gefallen hat, verrate ich dir spoilerfrei im Text.
Fakten zum Buch:
Titel: Die letzte Arche 3
Autor: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 30. Januar 2026
Seitenanzahl: 380 Seiten
ASIN: B0G6YMRSBX
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/Die-letzte-Arche-Thriller-Dunkelheit-ebook/dp/B0G6YMRSBX, Datum: 31. Januar 2026)
Die Dunkelheit war nur der Anfang.
Auf dem Weg zum Mount Bental riskieren Marcus und sein Team alles, um das letzte Rätsel des Milliardärs Chen zu lösen. Aber sind sie wirklich bereit für die Wahrheit? Währenddessen setzt sich für Cassius auf der Cassandra’s Dream ein grauenhaftes Puzzle zusammen. Die Hinweise verdichten sich: Die Archen sind keine bloßen Rettungsboote. Sie sind kein Schutz vor der ewigen Nacht. Sie sind Waffen für einen Krieg, der erst noch beginnt. Denn das, was nach der Dunkelheit auf sie wartet, ist weitaus schlimmer als der Tod.
Abschließender Band der Trilogie!
| Vorabexemplar |
Cover und Ausstattung:
Der Stil des Covers ist auch beim dritten Band düster und von Dunkelheit geprägt. In dem Schwarz ist eine Bergspitze oder sind Felsen mit einer einzelnen Person darauf zu sehen. Letztere hält eine rote Leuchtfackel in die Luft. Die Geste vermittelt den Eindruck eines letzten Hoffnungsschimmers in der Finsternis. Dadurch empfinde ich die Gestaltung als gelungen und passend zur Trilogie.
Meine Meinung zum Inhalt:
Der dritte Band der Reihe holte mich fast unmittelbar wieder zurück ins Geschehen. Ich konnte schnell wieder an der Handlung vom zweiten Band anknüpfen und mich an die Seite der Protagonistinnen und Protagonisten begeben. Joshua Trees bildhafter Schreibstil malte dabei Bilder in meine Gedanken, wodurch das Leseerlebnis noch intensiver wurde.
Dieses Mal wurde die Handlung überwiegend aus der Sicht von Marcus, Lara Chen und Cassius beschrieben. Gerade bei Lara freute es mich, sie näher kennenzulernen. Auf diese Weise war es mir möglich sie besser einzuschätzen. Ihre Zielstrebigkeit und ihre Verbissenheit zeigten, wie wichtig ihr die Mission war. Ohne sie und ihr Team hätten wir wohl sehr Wichtiges niemals herausgefunden. Ich mochte ihre Eigenständigkeit und die Tatsache, dass sie nicht blind folgte.
Cassius Figur wirkte in diesem Band eher schwach und flach. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass bei ihm die Luft heraus war. Anderseits konnte man es ihm nicht verdenken, es war viel und Schreckliches passiert. Dennoch war er für mich nur noch eine Nebenfigur. Viel spannender war da die Handlung bei Marcus und seinem Team. Hier geschah enorm viel in kurzer Zeit. Dennoch war Raum für persönliche und eindrückliche Gespräche mit Tiefgang vorhanden, die zum Nachdenken animierten. Es wurde actionreich, tödlich und emotionsgeladen. So manche Szene führte zu einer bitteren und düsteren Erkenntnis.
Es ist schwer spoilerfrei über die Handlung zu schreiben. Marcus‘ Team befindet sich auf einer Mission, die unglaublich wichtig für das Überleben der Menschen sein kann. Zumindest hoffen das alle, vor allem da sie Opfer kostete. Eine Wendung jagte die Nächste und die Action nahm immer mehr zu. Ich fieberte bei ihnen am meisten mit, obwohl ich Laras Handlungsstrang ebenso sehr gut fand.
Auch Foreman war wieder Teil des Geschehen. Sein Fanatismus war gewaltig. Der Mann war durch seinen Hass vollkommen blind und sorgte für noch mehr Katastrophen. Die Geschichte las sich wunderbar schnell. Obwohl es 380 Seiten waren verging die Lesezeit wie im Flug. Ich merkte gar nicht, wie schnell ich vorankam. Deshalb kam für mich das Ende auch recht zügig. Ich fand es genial, wie der Autor die losen Fäden an diesem Punkt zusammenführte und ein starkes Finale schuf. Ein bisschen schnell ging es dort dann doch zu und der „große Knall“ folgte. Die Wahrheit war mit all ihrer Konsequenz offenbart, wodurch die Personen zu einer Handlung gezwungen waren.
Das Ende der Geschichte bekam im Epilog ein bisschen zu intensive Friede-Freude-Eierkuchen Vibes. Dennoch ist es stimmig, da die Protagonistinnen und Protagonisten ein Happy End verdient hatten. Wer eines bekam, überlebte und wie das Ganze generell ausging und verrate ich dir aus Spoilergründen nicht. Versteh mich bitte nicht falsch, der Abschluss war gut geschrieben und ich mochte es, dass der Ausgang positiv war. Trotzdem wars mir zu viel.
Fazit:
Der letzte Band der Trilogie schloss die Geschichte mit einem guten Ende ab. Die losen Fäden wurden zusammengeführt und das große Ganze offenbart. Action, Gewalt und Tod waren Teil der Handlung. Dennoch war Zeit für zwischenmenschliche Gespräche und Freundschaft. Es kam zu vielen guten Wendungen, die mich stark mitfiebern ließen. Die Geschehnisse bei Marcus‘ Team fand ich am besten. Auch das Finale hatte es in sich und war ereignisreich. Ich freute mich über das Happy End im Epilog, ein bisschen weniger Friede-Freude-Eierkuchen Vibes wäre mein einziger Kritikpunkt, der allerdings die 5 Sternebewertung nicht mehr aufhalten kann.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!