Rezension zu Die Chroniken von Narnia Band 1: Das Wunder von Narnia von C. S. Lewis

© Cover: Brendow, Foto: Viktoria M. Keller

Der Auftakt der Reihe erzählt ziemlich rasch eine gute und solide Geschichte. Ob mir das Buch gefallen hat, kannst du unten im Text nachlesen.

Fakten zum Buch:
Titel: Das Wunder von Narnia
Autor: C. S. Lewis
Verlag: Brendow Verlag
Erscheinungsdatum: 26.08.2005
Ausgabe: 7. Auflage
Seitenanzahl: 173 Seiten
ISBN: 3-86506-081-1

Inhaltsangabe:
Jede Geschichte hat einen Anfang …
Onkel Andrew, ein skrupelloser Sonderling, führt Böses im Schilde, als er Polly und Digory mit seinem Experiment zwischen die Welten befördert. Dort erleben sie, was kein Mensch vorher gesehen hat: das Sterben einer alten Welt und die Entstehung eines neuen Universums, das der geheimnisvolle Löwe Aslan durch seinen Gesang ins Leben ruft – Narnia ist geboren. Doch nicht nur die Kinder gelangen dorthin. In der Gestalt der furchtbaren Königin Jadis, die bereits ihre eigene Welt vernichtet hat, schleicht sich auch das Böse ein …

(Quelle: Buchrückseite meiner Printausgabe, Datum: 16. Januar 2026)
Meine eigenen Bücher

Cover und Ausstattung:

Das Cover wurde mit vielen Details in schöner Form gestaltet. In der Mitte ist ein Kreis mit dem Blick auf einen Wald zusehen. Rundherum würde mit Ornamenten verziert. Außerdem hat der Rand des Covers einen Rahmen gekommen. Im oberen Bereich befindet sich ein Teil eines Löwenkopfes, der ziemlich sicher Aslan symbolisieren soll. Meine Ausgabe hat einen roten Farbschnitt und der gesamte Text im Inneren ist in dunkelroter Farbe abgedruckt. Das Inhaltsverzeichnis und die Kapitelanfange haben Verzierungen bekommen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Mit ungefähr 15 oder 16 Jahren habe ich die sieben Bände der »Die Chroniken von Narnia«-Reihe gelesen. Da dies mittlerweile rund 16 Jahre her ist, entschied ich vor kurzem einem ReRead zu machen. Ich hatte die Reihe als gelungenes Werk in Erinnerung und war gespannt, wie sie mir heute gefallen würde.

C. S. Lewis hatte einen unverblümten Erzählstil. Er hielt sich nicht mit langen Beschreibungen der Umgebung auf, sondern beschrieb mit wenigen Worten relativ direkt. Der Zeit entsprechend, aus der die Bücher stammen, war sein Ausdruck manchmal etwas blumig oder umständlich. Bereits auf der ersten Seite lernte ich Digory und Polly kennen, die zwei Hauptfiguren der Geschichte. Anfangs wusste ich nicht, ob ich die Beiden mögen würde. Sie hatten beide ihre Eigenartigen und zankten sich zwischendurch. Trotzdem schienen sie sich zu mögen.

Der Anfang war recht harmlos, die Kinder wurden zu Spielgefährten und begaben sich im Haus auf Entdeckungsreise. In das große Abenteuer mit der Magie gerieten sie mehr oder weniger aus Versehen. Beide konnten nicht ahnen, welche finsteren Pläne Onkel Andrew hatte. Gleichzeitig hatte dieser keine Ahnung, mit welchen Mächten er hantierte.

Es ist schwer über die Handlung zu schreiben, ob viel zu verraten. Digory und Polly erlebten allerlei erstaunlich und auch gefährliche Dinge. Gerade die Sache mit Jadis sorgte für viele Turbulenzen. Immerhin rauften sich sie sich zusammen und versuchten das, was geschehen war wieder gut zu machen. Zumindest soweit das möglich war.

Manche Szenen entbehrten nicht einer gewissen Komik. Hin und wieder konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Es machte mir Spaß die Geschehnisse zu verfolgen, wenn gleich manche Szene zu schnell vorüber war. An diesen Stellen wünschte ich mir mehr Details oder eine längere Verweildauer. Dennoch sehe ich keinen Grund einen Stern abzuziehen, weil ansonsten Stimmigkeit herrschte. In den letzten Kapiteln ging das Spannungslevel zum letzten Mal nach oben. Am Ende kam es zu einem soliden Happy End mit einem positiven Ausgang.

Mein Fazit:

Der Auftaktband der Reihe bot mir eine solide Geschichte in der viel in kurzer Zeit geschah. Der Autor beschrieb die Geschehnisse mit wenigen Worten und konzentrierte sich auf die Handlung. Die manchmal etwas blumige und umständliche Ausdrucksweise hatte keinen Einfluss auf mein Lesererlebnis. Digory und Polly waren zwei nette Charaktere, obwohl sie sich ein wenig oft zankten. Der Verlauf bot gute Wendungen, vor allem in den letzten Kapiteln wurde es nochmal spannend. Das Happy End ist dem Autor gut gelungen, weil es stimmig war und zu den Geschehnissen davor passte.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

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