Rezension zu Die Frequenz Band 1 von Joshua Tree

© Joshua Tree

Der Sci-Fi-Thriller war richtig spannungsgeladen und fesselnd. Warum mir das Buch so gut gefallen hat, lasse ich dich unten im Text spoilerfrei wissen.

Fakten zum Buch:
Titel: Die Frequenz
Autor: Joshua Tree
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 2. August 2025
Seitenanzahl: 394 Seiten
ASIN: B0FJ5N1QB8

Inhaltsangabe:
Als Astronomen einen interstellaren Asteroiden entdecken, der auf den Jupitermond Europa stürzt, senden Pentagon und NASA ein unbemanntes Raumschiff zu dem jovianischen Eismond – doch was niemand weiß: An Bord befinden sich vier Astronauten, die im Geheimen die Absturzstelle des angeblichen Asteroiden untersuchen sollen, denn aus dem Kraterschacht erscheint seit dem 21. Dezember 2025, dem Tag des Absturzes, alle 47 Stunden und 23 Minuten ein helles Leuchten. Ein Intervall, das präzise mit dem Auftreten unerklärlicher Massenselbstmorde auf der Erde zusammenfällt. Ein Zufall scheint ausgeschlossen, doch die Frage bleibt: Handelt es sich um ein natürliches Phänomen oder Anzeichen einer außerirdischen Technologie?

(Quelle: https://www.amazon.de/Die-Frequenz-Hard-Science-Fiction-ebook/dp/B0FJ5N1QB8/, Datum: 2. August 2025)
Vorabexemplar

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist ein guter Hingucker. Im Zentrum befindet sich eine riesige Funkanlage, welche von einem strahlenden Licht umgeben ist. Wenn man das Buch gelesen hat, weiß man wofür sie und die Menschen stehen, die man unterhalb davon sieht. Auch der Sternenhimmel passt für mich gut in die Gesamtgestaltung hinein.

Meine Meinung zum Inhalt:

»Die Frequenz« las sich durch den flüssigen und einnehmenden Schreibstil außerordentlich schnell. Ich flog geradezu durch die Seiten und versank tief im Geschehen. Durch die bildliche Erzählweise des Autors sah ich die Ereignisse in meinen Gedanken vor mir.

Schnell war klar, dass das Buch in zwei Handlungsstränge aufgeteilt ist. Wobei mir jener von Alexandra und Calloway zuerst am spannendsten vorkam. Jener mit den Astronauten holte allerdings rasch auf, sodass ich bei Beiden mitfieberte. Alexandra schien mit der Zeit ihre kühle und steife Haltung zu verlieren. Es verändert einen eben doch, wenn man nicht mehr nur im Büro sitzt, sondern in der Welt dort draußen forscht. Ihre Zielstrebigkeit und ihr Wille zu helfen stachen heraus. Durch Beschreibungen aus ihrer Vergangenheit bekam ihr Charakter Tiefe. Calloway war anfangs anstrengend, doch mit der Zeit wusste ich seinen Witz und seinen Humor zu schätzen und empfand beides als erfrischend. Er lockerte damit so manch ernste Situation auf. Sein Können machte mich tatsächlich vorsichtig, doch fand ich nicht die richtige Spur.

Im parallelen Handlungsstrang konnte Astronaut Jason mit seiner Art punkten. Obwohl er unendlich neugierig war, handelte er nicht überhastet oder kopflos. Bishop, Ramirez und Kim blieben von der Charakterbildung eher blass, obwohl die vier eng zusammenarbeiteten. Zu Jason konnte ich die beste Verbindung herstellen, was vermutlich daran lag, dass das Geschehen aus seiner Sicht erzählt wurde.

Alexandras Handlungsstrang wurde früh actionreich und spannungsgeladen. Ich war erstaunt, wie gut sie mit Calloway zusammenarbeitete, obwohl sie sich kaum kannten. Der Verlauf überraschte mich mit seinen Wendungen und trug faszinierende Momente mit sich. Gleichzeitig hatte ich kurze Zeit ziemlich Angst um die Beiden. Sie machten weitreichende Entdeckungen, wobei ich mir nicht sicher war, warum etwas Bestimmtes passierte. Alexandra reagierte auf jeden Fall ziemlich taff und steigerte damit meinen Respekt vor ihr. Am liebsten würde ich mehr darüber schreiben, doch dann würde ich spoilern, was ich nicht möchte. Durch bestimmte Aspekte wusste ich bereits früh etwas, dass sich erst später bestätigen würde. Die Spannung mindern konnte das nicht, ich fieberte stattdessen noch mehr mit.

Ab der zweiten Hälfte erhöhte sich die Spannung bei den Astronauten auf dem Jupitermond Europa sprunghaft. Ihre Entdeckung war aufregend, fesselnd und hatte es in sich. Meine Neugier mehr herauszufinden war immens. Ich las das Buch nahezu in einem Rutsch, weil ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Vor allem der „Energie-Plan“ ließ mich nicht mehr los. Aufmerksam las ich weiter und verfolgte was geschah. Der Aufopferungswille der Protagonistinnen und Protagonisten war beeindruckend und heldenhaft. Durch die Ereignisse bei ihnen wurde es richtig emotional, weshalb ein besonderes Feeling entstand. Fast war es, als befände ich mich mit ihnen dort.

Auch bei Alexandra ging es in den Endspurt. Die wissenschaftlichen Details fand ich ziemlich interessant. Hierbei fand ich cool, dass Joshua Tree uns nach der Geschichte Anteil an seinen Recherchen haben ließ. Das Finale auf beiden Seiten war aufregend, emotionsgeladen und erkenntnisreich. Aus Spoilergründen schreibe ich auch hier nicht mehr darüber. Den Epilog fand ich gut gelungen, weil er ein guter und runder Abschluss für die Geschichte war.

Mein Fazit:

»Die Frequenz« ist ein richtig guter Science-Fiction Thriller mit einer gehörigen Spannung, die sich im Verlauf noch weiter steigerte. Beide Handlungsstränge waren voller Nervenkitzel, sowie gefährlichen und actionreichen Szenen. Die wissenschaftliche Seite wurde von Autor Joshua Tree gekonnt beschrieben und in das Geschehen integriert. Je weiter das Geschehen voranschritt, umso mehr fieberte ich mit. Calloway und Jason wuchsen mir ans Herz. Ich las das Buch beinahe in einem Rutsch, weil ich mehr von der Geschichte loskam. Das Finale war richtig gut und stellweise enorm emotional. Tief berührt las ich das Ende und den Epilog.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 5 von 5.

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


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