
Das Hörspiel ist fast in jeder Sekunde mit Humor gespickt und dementsprechend unterhaltsam. Unten im Text teile ich dir mit, wie es mir gefallen hat.
Fakten zum Hörbuch:
Titel: Ghostsitter – Die komplette 1. Staffel
Autor: Tommy Krappweis
Sprecher*innen: siehe unten
Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2017
Version: Ungekürzt
Laufzeit: 8 Stunden und 36 Minuten
ASIN: B076CLJ8VH
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.audible.de/pd/Ghostsitter-Die-komplette-1-Staffel-Hoerbuch/B076CG4RZJ, Datum: 08. September 2024)
Tom hat eine Geisterbahn mit quicklebendigen Geistern geerbt! Und die im Zaum und geheim zu halten, ist gar nicht so einfach: Vampir Vlarad mutiert dummerweise bei Blutkonsum zum jeweiligen Spenderwesen, meistens zu Meerschweinchen. Mit Zombie Wombie ist nicht zu spaßen, wenn man seinem Plüschhäschen zu nahe kommt, und Hop-Tep, die Mumie, kann aufgrund der Bandagen um den Kopf nur telepathisch kommunizieren. Außerdem wären da noch Werwolf Welf, dem man bei Vollmond besser nicht begegnet, und Gespenstermädchen Mimi. Bei dieser geisterhaften Chaostruppe ist echt ein Profi gefragt – und Tom ist das genaue Gegenteil. Dass er aber trotzdem genau der Richtige für den Job als „Ghostsitter“ ist, beweist er ein ums andere Mal mit viel Witz und Einfallsreichtum.
Eine phantasievolle Geschichte, für die man nie zu alt ist, denn wie heißt es bei den Untoten so schön: „Bedenke den Spaß!“
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Meine Meinung zur Geschichte:
Die Ghostsitter-Hörspielreihe ist mir seit einiger Zeit bekannt, doch war ich nie das gekommen, mir etwas davon anzuhören. Endlich konnte ich nun die erste Staffel hören und war begeistert mit wie viel Witz, Charme und grandiosen Ideen gearbeitet wurde. Tommy Krappweis hat wahrlich eine blühende Fantasie, die durch die Hörspiel-Inszenierung zum Leben erweckt wurde.
Die erste Staffel bestand aus acht Folgen. Zu Beginn erfuhr der junge Tom Röschenberg von seinem Erbe. Trotz etwas widriger Umstände nahm er es an und rutsche damit in das Abenteuer seines Lebens. Für Tom war das Ganze alles andere als einfach. Schließlich erfuhr er nach und nach, was es mit der mysteriösen Geisterbahn auf sich hatte. Ich fand es gut, dass er nicht sofort alles konnte und auch überfordert war. Gleichzeitig sprühte das Geschehen vor Witz und Charme. Es brauchte viel Einfallsreichtum, um die Bewohner der Geisterbahn unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig punkteten sie mit eigenen Fähigkeiten und Können.
Ich musste grinsen, als ich erlebte wer da alles dabei ist. Ein Zombie, ein Vampir, ein Werwolf, eine Mumie und ein Geistermädchen. Allein schon die Kombination ist seltsam, das Chaos war da wirklich vorprogrammiert. Nach und nach wurden Tom und ich in die Geheimnisse eingeweiht. Wir wurden ein Teil der Geisterbahn. Mehrere gute Wendungen und ein unerwarteter Gegner mischten das Geschehen gewaltig auf.
Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Hören und musste immer wieder lachen oder schmunzeln. Ernst bleiben war einfach nicht möglich. Der Einfallsreichtum und die Fantasie schienen grenzenlos. Hin und wieder wurde ich von den Fähigkeiten der verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten überrascht. Magie kam ebenso zum Einsatz. Eingebettet ins Geschehen lernte ich die übernatürliche Welt näher kennen. Die einzelnen Folgen waren in sich abgeschlossen, doch zog sich stets ein dicker roten Faden hindurch.
Die letzte Folge „Das versunkene Haus“ gehörte für mich zu den Besten, obwohl jede einzelne absolut unterhaltsam war. Nach dem Beenden freue ich mich definitiv darauf weitere zu hören.
Meine Meinung zu den Sprecherinnen und Sprechern:
Zum Sprecherinnen und Sprecher-Cast gehören einige Personen, die ich aus Film und Fernsehen kenne. Christoph Maria Herbst und Wigald Boning zum Beispiel. Ich fand es herrlich, wie sie ihre Figuren zum Leben erweckten. Es ist schwer die Leistung eines einzelnen oder einer einzelnen hervorzuheben. In meinen Augen gaben alle ihren Figuren mit ihren Stimmen eine Persönlichkeit. Sie spielten sie geschickt, wodurch man meinen könnte es gäbe sie wirklich. Zu meinen Lieblingen gehören Welf, Hop-Tep und Vlarad. Die Ton- und Geräuschkulisse war realistisch und aufwendig. Ich war begeistert, wie aufwendig vorgangen wurde.
Sprecherinnen und Sprecher:
Christoph Maria Herbst (Vlarad), Wigald Boning (Rufus T. Feuerflieg), Hugo Egon Balder (Zoracz), Bernhard Hoëcker, Kai Taschner (Erzähler), Felix Strüven (Tom Röschenberg), Tommy Krappweis (Wombie), Angelika Bender (Kathe Röschenberg), Detlef Tams (Welf), Karim El Kammouchi (Hop-Tep), Paulina Rümmelein (Mimi) und viele mehr.
Mein Fazit:
Die erste Staffel der Ghostsitter führte Tom und mich in die übernatürliche Welt ein. Durch die schon zu Beginn turbulenten Ereignisse wurden es mit jedem Abschnitt spannender und lustiger. Humor, Witz und Charme sind untrennbar mit Einfallsreichtum und Fantasie verbunden. Ich fühlte mich herrlich gut unterhalten und musste immer wieder schmunzeln oder lachen. Tommy Krappweis hatte grandiose Ideen, die mit dem Hörspiel zu Leben erweckt wurde. Der Sprecherinnen und Sprecher-Cast wurde richtig gut ausgewählt. Die Stimmen sind grundverschieden und passen doch zueinander. Die schauspielerische Leistung war jeweils grandios.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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