Rezension zu [Hörbuch] Die Midgard-Saga Band 1: Niflheim von Alexandra Bauer

©2014 Alexandra Bauer (P)2020 Miss Motte AUDIO

Der erste Band enthielt eine spannende Geschichte, auch wenn ich im Mittelteil das Hin und Her nicht so mochte. Im Text erkläre ich meine Meinung genauer.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Die Midgard-Saga – Niflheim
Autorin: Alexandra Bauer
Sprecher: Andreas Kaufmann
Verlag: Miss Motte Audio
Erscheinungsdatum: 01. August 2020
Version: Ungekürzt
Laufzeit: 13 Stunden und 44 Minuten
ASIN: B08CZVQH9W

Inhaltsangabe:
Als Thea eines Tages von einem rotbärtigen Mann verfolgt wird, ahnt sie nicht, dass dies der Beginn von etwas Großem ist. Nach Asgard entführt, dem Wohnsitz der nordischen Götter, bekommt sie von Odin einen Auftrag: Sie soll Kyndill finden, ein Zauberschwert, das in den Händen des Feuergottes Loki die Macht besitzt, alle Götter zu töten. Zusammen mit ihrer Freundin Juli und begleitet von Thor und Wal-Freya, begibt sich Thea nach Niflheim, einer eisigen Welt im tiefen Norden. Hier ging das Schwert einst verloren. Aber auch Loki sucht nach der Waffe. Wie eine düstere Bedrohung lauert er hinter jeder ihrer Handlungen…

(Quelle: https://www.audible.de/pd/Niflheim-Hoerbuch/B08CYZTG3J?, Datum: 17. August 2024)
Gekauft via Audible

Meine Meinung zur Geschichte:

Zuallererst gab es im Prolog einen kurzen Exkurs in die nordische Mythologie und damit einen Einblick zu den Hintergründen des Schwerts Kyndill. Die Geschichte selbst begann ziemlich direkt mit Thea und ihrer besten Freundin Juli als Hauptprotagonistinnen. Ich fand mich relativ schnell in der Geschichte von Alexandra Bauer zurecht, da sie in „unserer“ Welt startete. Später ging es raus von Midgard nach Niflheim. Der Schreibstil der Autorin ist klar und direkt. Sie verzichtete auf lange Beschreibungen und wob das Wissen über die nordische Mythologie nebenbei ins Geschehen ein.

Der Anfang war mit der Art und Weise, wie Thor und Wal-Freya auf Thea zukamen, sehr eigenwillig. Ich hätte in Theas Situation nicht anders reagiert. Kurz darauf landete sie in Asgard, auch hier war die Vorgehensweise der Götter nicht gerade sympathisch. Trotzdem nahm Thea den Auftrag an, was zu einem wilden Abenteuer nach und durch Niflheim führte.

Es gab mehrere gute Wendungen und Begegnungen mit Wesen aus der nordischen Mythologie. Thea und Juli standen gemeinsam mit den Asen vor einigen Herausforderungen. Der Mittelteil mit der Reise durch Niflheim war ein wenig lästig, weil ich das Hin und Her nicht so spannend fand. Am Zielort angekommen kam es zu mehreren Überraschungen und aufregenden Szenen. Ab diesem Zeitpunkt fieberte richtig mit und beobachtete fasziniert, wie Thea vorging. Natürlich hatte Loki seine Finger im Spiel und mischte das Geschehen damit gehörig auf. Gleichzeitig schien nur durch ihn ein Gelingen möglich. Juli und Thors Dialoge um das Essen brachten Witz, Charme und eine lockere Stimmung in die Geschichte.

Schließlich kam es zu wilden Kämpfen, die nur wenig beschrieben wurden. Alles ging sehr schnell vonstatten, sodass die Ereignisse rasch vorangetrieben wurden. Wurde Kyndill gefunden geborgen? Das musst du selbst herausfinden. Ich erfuhr jedenfalls einiges darüber. Mir hat das Finale ziemlich gut gefallen. Vor allem Thea hatte sich verändert und wirkte nun ganz anders als zu Beginn. Nach dem Ende ist klar, dass auf die beiden Freundinnen noch viele weitere Abenteuer warten.

Meine Meinung zum Sprecher:

Die Stimme von Andreas Kaufmann war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig. Die Klangfarbe ist hell und freundlich. Gleichzeitig hat sie eine besondere Tonlage, die erst nach einiger Hörzeit meine Aufmerksamkeit auf sich festhalten konnte. Dennoch hatte ich durch ihn ein gutes Hörerlebnis, weil er den Protagonistinnen und Protagonisten durch sein Vorlesen Leben einhauchte.

Mein Fazit:

Der Auftaktband der Reihe bot mir eine vielversprechende Geschichte, die sich während dem Verlauf gut entwickelte. Nur der Mittelteil zog sich ein wenig in die Länge. Die nordische Mythologie wurde von der Autorin gekonnt mit ihren Ideen verknüpft. Thea und Juli waren zwei wunderbar sympathische Protagonistinnen. Die Götter verhielten sich wie Götter eben sind. Das letzte Drittel hat mir besonders gut gefallen, weil dort am meisten Spannung zu finden war. Das Ende bot ein starkes Finale mit einem guten Ausgang. Nach einer kurzen Gewöhnungszeit an den Sprecher Andreas Kaufmann hatte ich ein gutes Hörerlebnis.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Bewertung: 4 von 5.
Das Hörbuch wurde von mir über Audible gekauft und anschließend freiwillig rezensiert.

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