
Die Novelle las sich durch den direkten Schreibstil sehr geschwind und bot eine leicht schaurige Stimmung. Wie sie mir gefallen hat, kannst du unten im Text nachlesen.
Fakten zum Buch:
Titel: Rondo – Blutgericht am Tag der Toten
Autor: Stefan Barth
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2022
Seitenanzahl: 55 Seiten
ISBN: 979-8354925087
Inhaltsangabe:
(Quelle: https://www.amazon.de/RONDO-Blutgericht-am-Tag-Toten/dp/B0BHV8HR7M/, Datum: 18. September 2023)
Sinaloa, November 1876
In einem kleinen Fischerdorf an der mexikanischen Küste wird Rondo von den Rurales angeheuert, um den Banditen Nuno Armendariz zu töten. Doch dann beginnt El Diablo, ein mysteriöser Killer, die Frauen des Dorfes zu ermorden. Am Dia de los Muertos, dem Tag der Toten, kommt es zum bleihaltigen Blutgericht.
| Selbst gekauft |
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist ein richtiger Eye-Catcher, weil das Totenkopf-Motiv hervorsticht. Darunter sind zwei überkreuzte Waffen zu sehen – passend zu Rondos Colt. Mit der Farbwahl haben die Elemente eine starke Wirkung.
Meine Meinung zum Inhalt:
Die Novelle hat leider „nur“ 55 Seiten und las sich dementsprechend schnell. Da es sich um ein Spin-Off der »Rondo«-Reihe handelt, spielt die Geschichte im wilden Westen des 19. Jahrhunderts. Stefan Barth hat einen direkten Schreibstil, mit dem er die Handlung unverblümt beschrieb und auf ausführliche Beschreibungen verzichtete.
Dennoch konnte ich mich hervorragend in das Geschehen hineindenken und mich an die Seite von Rondo begeben. Dieser hatte den Auftrag angenommen einen Banditen-Anführer zu töten. Das Ganze geschah kurz vor dem „Dia de los Muertos“ einem wichtigen mexikanischen Feiertag. Dem Titel der Novelle entsprechend wurde die Handlung blutig, denn Rondos Pläne wurde auf heftige Weise durchkreuzt. Ein grausamer Mörder trieb sich um, der an genau diesem Tag sein Blutgericht halten wollte.
Innerhalb einer einzigen Stunde hatte ich das Büchlein gelesen und fieberte ununterbrochen mit. Mir gefielen das Setting und die Erzählweise in vollem Maße. Ich wollte, dass der Täter überführt wurde. Durch den Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten stieg die Spannung immer weiter an. Einige Abschnitte wurden sogar aus der Sicht des Täters erzählt. Je näher Rondo dem Killer kam, umso angespannter war ich. Gewalt und mehrere Tote pflasterten den Weg, der zu einem blutigen Ende führte.
Mein Fazit:
Die Novelle aus dem wilden Westen las sich geschwind und war mit vielen spannungsreichen Szenen gespickt. Trotz der Kürze konnte ich mitfiebern und auf eine Ergreifung des Killers hoffen. Gewalt und Blut gehören zur Geschichte, wie zu Rondo selbst. Am Ende würde er siegen, doch zu einem grausamen Preis. Stefan Barth gelang es ein gutes Spannungslevel zu erzeugen, wodurch man das Büchlein ruck zuck gelesen hat.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.
Rezensionen zu weiteren Bänden:
Band 1: Sechs Kugeln für den Bastard
Band 2: Aasgeier sind sie alle
Band 3: Leck das Blut von meinen Stiefeln, Gringo
Band 4: Kälter als der Tod
Band 5: Sag Amen und tritt ab
Band 6: Jeder Hieb voll Hass
Band 7: Hölle auf Rädern
Band 8: Verreckt, ihr Höllenhunde
Weitere Bände in Planung
Special: Blutgericht am Tag der Toten – Hier
Special: Ein Galgen für die Geisha
Special: Lauf um dein Leben, Amerikanez
Special: Leise rieselt der Tod